Die Selbsteinschätzung — und welche Rolle sie für den Erfolg spielt

Um Beliebtheit zu erlangen, müssen Sie Ihren Kunden, Ihren Angestellten, Ihren Patienten oder Ihren Vertretern das Gefühl ihrer Wichtigkeit geben. Hierzu gibt es keine Alternative.

Wie können Sie Ihr Verhältnis zu Ihren Mitmenschen verbessern? Denken Sie immer daran, dass Ihre eigene Wichtigkeit davon abhängt, in welchem Masse Sie Ihre Mitmenschen von deren Wichtigkeit überzeugen.

Da das Gefühl, “wichtig zu sein”, wesentlich ist, müssen Sie jederzeit alle Kräfte und Werte einer Erfolgs-Persönlichkeit nutzen. Wenn Sie mit jemandem Beziehungen anknüpfen, so schenken Sie ihm Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Reservieren Sie für ihn fünf Minuten extra — entscheidende fünf Minuten. Während dieser Zeit dreht sich alles um Ihren Gesprächspartner.

Beispielsweise so:

Vergessen Sie alles, was nichts mit der Person des Besuchers zu tun hat. Egal, ob es ein Freund, ein Kunde, ein Geschäftspartner oder ein Gemeindemitglied ist, konzentrieren Sie sich ganz auf ihn. Geben Sie ihm das Gefühl, gebraucht zu werden und dass Sie sich über seine Anwesenheit freuen.

Im täglichen Kontakt mit Menschen müssen Sie davon ausgehen, dass jeder an sich selbst interessiert ist. Das ist sein Hauptanliegen. Er interessiert sich nicht für Ihre Kursverluste, Ihre Krankheit oder Ihre Kinder. Er interessiert sich nur für seine Angelegenheiten, auch wenn er sich mit ein paar hörndien Fragen nach Ihrem Wohlbefinden erkundigt.

Aus diesem Grund bedeutet es Selbstmord für Ihre Erfolgs-Persönlichkeit, wenn Sie über die Schulter eines Patienten oder Klienten nach dem nächsten Ausschau halten, während Sie noch die Hand des ersten schütteln. Es ist gesellschaftlicher Selbstmord, wenn Sie dauernd verstohlen auf die Uhr sehen oder mit Papier knistern und dadurch ihre Unaufmerksamkeit beweisen.

Ein solches Benehmen strapaziert das menschliche Zusammenleben, im besonderen die Freundschaft, denn Sie stehlen ihrem Freunde die fünf Minuten, die ausschliesslich für ihn reserviert sein sollten.

Fünf Minuten ist eine günstige Zeit. In diesen Minuten finden Ihre Mitmenschen bei Ihnen Anteilnahme und Ver-ständnis und können ihre Sorgen abladen.
Wenn Sie mit Ihrem Geschäftspartner ein Geschäft machen wollen, SEINE Loyalität oder SEINE Freundschaft gewinnen wollen, dann müssen Sie in diesen Momenten konzentriert und aufmerksam sein. Wenn Sie eine Persönlichkeit werden wollen, ist es Ihre Pflicht, sich jeweils nur auf einen Menschen zu konzentrieren.

Seien Sie eindrucksvoll durch guten Ausdruck

Um einen Kunden, Patienten oder einen potentiellen Ver-braucher zu beeindrucken, müssen Sie Freundlichkeit, An-teilnahme und Verständnis ausdrücken. Durch Wort und Tat müssen Sie Ihren Wunsch, zu helfen, beweisen. Sie müssen ihm Ihre ganze Aufmerksamkeit schenken. Denken Sie daran, dass Ihr Kunde angehört werden möchte! Er verlangt eine Reaktion auf das, was er sagt. Wenn Sie einige Fragen stellen und seine Antworten abwarten, können Sie Ihr Interesse an ihm bekunden. Stellt er Fragen, so antworten sie kurz, verständlich, höflich und ermutigend. Vergessen Sie niemals, dass Ihr Lebensunterhalt auch von ihm mit abhängig ist. Ohne Verbraucher macht der Hersteller Konkurs. Ohne Sparer muss die Bank schliessen.

Kontrollieren Sie Ihre Aktionen und Reaktionen auf die Menschen

Überlegen Sie immer genau, was Sie sagen. Wenn Sie eine Persönlichkeit werden wollen, sollten Sie alles vermeiden, was zu möglichen Unstimmigkeiten beitragen kann. So schaffen Sie eine gefühlsmässige Verbindung zu anderen Menschen und werden selbst beliebt.

Sie erwerben mehr als nur Achtung. Wenn Sie Ihre Aktionen und Reaktionen kontrollieren, können Sie gut zuhören und Anteilnahme zeigen. Dadurch, dass Sie die Achtung Ihrer Mitmenschen gewinnen, haben Sie sie auch für Ihre Gedanken empfänglich gemacht.

Geben Sie anderen das Gefühl, wichtig zu sein

Baten mich Vertreter um Rat, sagte ich oft: „Geben Sie Ihrem Kunden das Gefühl, wichtig zu sein, und warten Sie ab, was geschieht.” Aber wie? Ganz einfach: Geben Sie jedem Kunden das Gefühl, dass er im Mittelpunkt Ihres Interesses steht, dass er für Sie wichtig ist, und Sie haben ihm einen Glauben geschenkt, der Berge versetzen kann. Spornen Sie ihn an, und er wird Ihnen zu beweisen versuchen, dass Sie zu Recht an ihn glauben. Er weiss wieder, dass er wichtig ist! Sie haben ihm Anerkennung, Hoffnung, neue Kraft, neue Sicherheit und neuen Glauben geschenkt. Sie haben ihm das Gefühl gegeben, wichtig zu sein.
Was kann ich tun, damit mich die Leute mögen?

Hinter manch einer eindrucksvollen Fassade verbirgt sich ein farbloser Vertreter, Arzt, Rechtsanwalt, Politiker usw., der sich sagt: „Was kann ich tun, damit mich die Leute mögen?”

Sie können die anderen nicht zwingen, Sie zu mögen!

Popularität ist nicht angeboren. Sie ist nicht vererbbar. Popularität ist das Ergebnis von gesellschaftlichen und beruflichen Kunstgriffen, die Sie sich aneignen und anwenden, in der Hoffnung, dass Sie jemand leiden mag. Beliebtheit ist erworben. Um von den Menschen gelitten zu werden, müssen Sie alle Vorzüge des Persönlichkeits-Appeals nutzen.
Wie gesagt, Popularität kann man erwerben. Sie ist das Ergebnis geeigneter Mittel, andere auf Ihre Seite zu ziehen und Freundschaften zu erwerben.

Die meisten Mitmenschen sind ein Spiegel ihrer eigenen Sorgen und Hoffnungen, ihres Lachens und Kummers. Wenn Sie all dies verstehen, wissen Sie auch, was Ihre Mitmenschen von Ihnen erwarten. Damit vergrössern Sie den Wert Ihrer ErfolgsPersönlichkeit.

Wenn Sie sich um die Gunst Ihrer Mitmenschen bemühen, dürfen Sie natürlich nicht zu egozentrisch sein. Verbergen Sie Ihre Schwächen nicht hinter einer undurchdringlichen Maske. Sie haben keinen Grund, sich mit einer Mauer zu umgeben und sich vor Ihren Mitmenschen zu verstecken. Besonders dann nicht, wenn Sie ihnen die Chance geben, ihre Freundschaft zu beweisen.

Sie sind nicht allein auf der Welt

Sie können Ihr Geschäft nur betreiben bzw. Ihren Beruf nur ausüben, weil andere es Ihnen ermöglichen. Sie können in der Gesellschaft nicht allein existieren. Sie können sich nicht in Ihr Büro verkriechen oder sich einfach verbergen. Ihr Leben und Ihre Karriere sind unvermeidlich von Ihren Mitmenschen abhängig. Ihre Mitmenschen erhalten Ihren Lebensstandard, ja Ihr Leben überhaupt. Weigern Sie sich, sich ihren Verhaltensnormen anzupassen, so schliessen Sie sich selbst aus der Gesellschaft aus.

Heute gibt es im Berufs- und Geschäftsleben viele einsame Männer und Frauen. Es sind Durchschnittsmenschen, die

nie gelernt haben, ihre vorhandenen latenten Kräfte des Persönlichkeits-Appeals zu gebrauchen. Diejenigen Kräfte nämlich, die für die Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig sind, Kräfte, die auch Sie sich ANEIGNEN KÖNNEN, um nicht länger einsam zu sein.

Versuchen Sie, glücklich zu sein; Glück ist wie eine ansteckende Krankheit

Selbst wenn Sie “restlos fertig” sind, dürfen Sie sich diesen Zustand nicht anmerken lassen. Sie haben kein Recht, in Gegenwart anderer zu klagen. Sie können sich Ihrem Schmerz nicht in aller Öffentlichkeit hingeben und gleichzeitig Ihr Gesicht wahren. Niemand möchte Ihre Probleme hören, niemand ist daran interessiert. Mit Ihren Problemen müssen Sie allein fertig werden.

Sprechen Sie also nie über Ihr Unglück, sondern nur über Ihr Glück. Die Menschen verlangen nach Glück, nach Lachen und Freude. Wer lachen kann, ist auch menschlich! Wenn Sie einen Menschen zum Lachen bringen, wird er gesellig. Die Folge: Sie werden beruflich anerkannt. Vertreiben tun Sie die Menschen nur durch gedrückte Stimmung.

Lächeln Sie, und Ihre Beliebtheit nimmt in dem Masse zu, in dem Sie Frohsinn verbreiten. Sie brauchen dem Glück nicht blind zu vertrauen, aber es hilft schon viel, glücklich zu sein. Die Menschen werden vom Glück, von der Heiterkeit und Freude angezogen. Glück hat einen ganz eigenen Zauber. Glück ist eine ansteckende Krankheit. Sie können stolz darauf sein, wenn Sie andere mit dieser Krankheit anstecken!

Versuchen Sie, tolerant zu sein

Ein grundlegendes Problem im Verhältnis von Mensch zu Mensch besteht darin, dass die meisten nicht tolerant genug sind. Von Menschen umgeben, sind viele doch allein. Ihre Wünsche bleiben unerfüllt, und sie haben jemanden nötig, der tolerant zu ihnen ist, obwohl sie selbst oft intolerant und verständnislos sind. Sie brauchen einen Menschen, an den sie sich anlehnen können, aber sie sind selbst oft nicht bereit, anderen die gleiche Möglichkeit zu bieten.

Man spürt sofort, ob jemand tolerant ist oder nicht. Wenn die Menschen in grosser Angst sind, sind sie bereits durch den Schmerz sehr empfänglich. Andererseits verlangt ein von Schmerzen gequälter Mensch, dass Sie tolerant sind. Infolgedessen ist Toleranz oft ein Muss, wenn Sie eine Erfolgs-Persönlichkeit werden wollen. Mit Toleranz haben Sie mehr Glück, Toleranz verbessert das Verhältnis von Mensch zu Mensch.

Sieben Tips, mit denen Sie die Gunst Ihrer Mitmenschen erlangen können

1. Schweigen Sie lieber, wenn Sie nichts Nettes sagen können.

2. Zeigen Sie Ihre Gunst, wenn Sie Ihre Mitmenschen mögen.

3. Hören Sie auf die innere Stimme im Menschen. Ihre Mitmenschen sind auch Menschen.

4. Erkennen Sie ihre Sorgen an. Machen Sie sich über ihre Sorgen ebenso viele Gedanken, wie Sie sich über Ihre eigenen machen.

5. Kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen, egal, welche Funktionen sie haben.

6. Seien Sie nett, höflich und verständnisvoll. Geben Sie ihnen, was sie brauchen, denn sie wollen geliebt werden.

7. Geben Sie ihnen das Gefühl der Sicherheit.

Versagen Sie Ihren Mitmenschen nicht die gebührende Aufmerksamkeit. Sie werden dafür belohnt werden!

Nichts fällt anderen schneller auf als das Desinteresse eines Verkäufers, Werbeberaters oder eines Arztes, der nur seine Routinearbeit macht. Alles, was sie tun und sagen, zeigt deutlich, dass sie die Arbeit nur machen, weil sie gemacht werden muss.

Sie interessieren sich vielleicht manchmal nicht für die Angelegenheiten Ihrer Mitmenschen, aber Sie können es sich nie leisten, dieses Desinteresse zu zeigen. Ob Sie es zugeben wollen oder nicht, die Menschen brauchen Ihr Interesse. Sie brauchen die Sicherheit, die Sie ihnen geben können. Sie brauchen einen Menschen, der ihnen seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt.

Ärzte beispielsweise vergessen oft, dass Leute — ihre Patienten — die ungeteilte Aufmerksamkeit des Arztes KAUFEN, denn in diesem Augenblick gehört seine Zeit ihnen. Das gilt ebenso für den Verkäufer oder den Bauunternehmer. Die Not Ihrer Mitmenschen darf Ihnen nicht gleichgültig sein.

Ihr Interesse kann auf Ihre Mitmenschen belebend wirken. Schenken Sie dem Geschäftsmann, der versagt hat, Ihre Begabung, Ihre Ideen und Ihre Aufmerksamkeit, und Sie können ihm helfen, seinen Glauben an sich selbst wiederzugewinnen. Sie können ihm helfen, wieder auf die Beine zu kommen, indem Sie ihm eine Möglichkeit geben, in seinem Elend Ihre helfende Hand zu ergreifen.

Der Erfolg von morgen beginnt mit dem Verständnis von heute

Die Menschen suchen immer Freunde. Sie gehen von einem zum anderen und suchen etwas, was sie offenbar nicht finden können. Oft suchen sie nichts anderes als Verständ

nis. Deshalb tragen Sie jedem Menschen, z. B. einem Kunden, Patienten oder potentiellen Geschäftsfreund gegenüber Verantwortung. Sie müssen ihre Ideale, ihren Glauben, ihre Kräfte, ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Sehnsüchte und Wünsche verstehen. Dann können Sie ihnen die helfende Hand einer Erfolgs-Persönlichkeit entgegenstrecken.

Die Menschen sollten Ihnen nicht nur ein Name im Terminkalender, sondern lieb und teuer sein. Bringen Sie für alle Verständnis aufl Kein Freund sollte darunter leiden, dass er vergessen hat, Sie anzurufen. Vielleicht haben Sie auf ihn keinen nachhaltigen Eindruck gemacht, und er hat Sie aus dem Gedächtnis verloren. Kein Patient sollte von einem Arzt gemassregelt werden, weil er vergessen hat, eine Verabredung einzuhalten. Man sollte zuerst einmal herausfinden, WARUM er nicht gekommen ist. Dann sollten SIE die Schuld bei sich und nicht bei dem anderen suchen. Vielleicht liegt auch ein Missverständnis vor.

Mangelndes Verständnis ist oft genug auch der Grund für die Annullierung eines Auftrags und für den Verlust eines Freundes. Oft resultiert dieses Missverständnis daraus, dass man „zu beschäftigt” ist oder „einfach keine Zeit” für den Freund hat oder ein Problem einfach nicht versteht.

Um diese Situation zu vermeiden, achten Sie darauf, Ihr Desinteresse nicht zu zeigen. Vermeiden Sie ausserdem jeden Persönlichkeitskonflikt.

Wie man Persönlichkeitskonflikte vermeidet

Oft werden Sie jemanden nicht gerne mögen. Sie wissen nicht genau, warum Sie ihn nicht mögen. Sie können sich Ihr Gefühl nicht erklären. Sie verstehen das Ganze nicht. Bevor Sie sich selbst darüber im klaren sind, haben Sie bereits ein Vorurteil oder eine Abneigung gegen ihn. Diese Abneigung ist leicht übertragbar.

Die Leute spüren sofort, dass Sie sie nicht mögen. In wenigen Minuten wissen die Jungen in einer Fussballmannschaft oder die Mädchen in einem Chor, wen der Trainer oder der Chorleiter auf dem Kieker hat. Die Folge davon ist ein „Persönlichkeitskonflikt”.

Wodurch wird ein Persönlichkeitskonflikt ausgelöst?

Der „Persönlichkeitskonflikt” beginnt im allgemeinen mit Reaktionen gegenüber jemandem, der solche Reaktionen nicht leiden kann oder der sie mit jemandem in Verbindung bringt, den er in unangenehmer Erinnerung hat. Nehmen wir z. B. an, Sie sind ein Fussballtrainer, und auf dem Platz ist ein Junge, der so ähnlich aussieht wie ein Junge, den Sie vor Jahren nicht leiden konnten. Sie wissen nicht warum, aber Sie beginnen, dem Jungen das Leben schwerzumachen. Sie schleifen ihn und machen ihn zum Gespött der anderen. Sie schimpfen ihn aus, und er sieht Sie erst schmerzlich und dann hasserfüllt an. Sie als Trainer haben schliesslich einen Jungen verloren, weil Sie sich selbst verraten haben. Sie haben wissentlich einen Persönlichkeitskonflikt heraufbeschworen und dabei ganz Ihren Persönlichkeits-Appeal vergessen.

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind

Wenn die Menschen Sie gerne haben, sind sie auch gerne mit Ihnen zusammen. Sie mögen Sie aus vielen Gründen. Einer dieser Gründe ist das gewisse Etwas, das sie bei anderen nicht bemerken, nämlich das Verbindliche des Persönlichkeits-App eals.
Die Leute haben Sie gern, weil Sie nicht kritisieren oder voreingenommen sind. Sie lieben die Aufrichtigkeit. Wenn Sie bei ihnen „ankommen”, werden sie Ihnen auch zuhören, weil Sie eine Brücke von Mensch zu Mensch ge

schlagen haben. Sie nehmen die Menschen so, wie sie sind, und behandeln sie danach. Folglich geben Sie dem Menschen, was er braucht. Sie verursachen keinen Persönlichkeitskonflikt. Diesen Konflikt hat er selbst allein. Vermeiden Sie deshalb alles, was zu einem „PersönlichkeitskonflikV beitragen kann.

Neun Gründe für das Entstehen eines Persönlichkeitskonfliktes

1. Sie erkennen nicht das wirkliche Verlangen eines Menschen und versuchen, ihm etwas aufzudrängen, was er nicht braucht.

2. Sie sind nicht fähig, in der Sprache des anderen zu sprechen.

3. Sie verursachen Angstzustände, indem Sie jemandem einen Schrecken einjagen.

4. Anstatt jemandem einen Rat zu geben, stellen Sie Forderungen.

5. Sie erteilen einem Menschen einen Rat, den er schon vorher bekommen hat.

6. Sie geben einen unpassenden oder nichtssagenden Rat, und der andere erkennt sofort, dass er unsachlich, ungeeignet, unvernünftig, unangemessen und für seine Situation unangebracht ist.

7. Sie reden zuviel, anstatt zuzuhören.

8. Sie rufen Widerstand hervor.

9. Sie fertigen einen Menschen kurz ab und versagen ihm Ihre gebührende Aufmerksamkeit.

Anmerkung: Wenn Sie so handeln, verzichten die meisten Menschen auf Ihren Rat. Man hat kein Vertrauen mehr zu Ihnen. Bleiben Wünsche unerfüllt, wendet man sich einer anderen Person zu, um das zu erreichen, was man zu finden hofft.

Gestehen Sie Ihre Fehler ein, aber entschuldigen Sie sich nie

Um den „Persönlichkeitskonflikt” zu vermeiden, sollten Sie Ihre Fehler zugeben, aber Sie sollten sich nicht dafür entschuldigen. Wenn Sie einen Fehler machen, dann geben Sie ihn zu. Geben Sie immer zu, was Sie getan haben, aber seien Sie nicht unterwürfig. Erniedrigen Sie sich nicht selbst! Bewahren Sie unter allen Umständen Haltung. Das sind Sie Ihrer Erfolgs-Persönlichkeit schuldig.

Wenn Sie einen Fehler eingestehen, dann passen Sie den richtigen Moment ab. Geben Sie ihn offen und ehrlich zu, und lassen Sie es damit bewenden! Gestehen Sie ihn ruhig und respektvoll ein. Erklären Sie, wie und warum er passierte, aber entschuldigen Sie sich nicht, denn Sie müssen in den Augen der Anwesenden Ihre Stellung behalten. Eine Entschuldigung würde Ihre angeborenen Schwächen zeigen.

Die Mitmenschen wollen bei anderen keine Schwächen gelten lassen. Sie erinnern sie zu sehr an ihre eigenen Schwächen. Stehen Sie jederzeit zu Ihrer Meinung, und bewahren Sie eine Aura des Erfolgs, weil jeder, der in Ihrer Nähe ist, sich an Ihnen ein leuchtendes Beispiel nehmen soll.