Wie man Streß vermindert
Streß ist die zwangsläufige Folge der Unfähigkeit, gesell¬schaftliche oder körperliche Anforderungen zu erfüllen.
Streß ist die Folge der Unfähigkeit, einen Konflikt zu lösen. Das Endergebnis von Streß sind seelische und körperliche Fehlleistungen. Streß erzeugt Schuldgefühl, löst Feindselig¬keiten aus, vergrößert Unsicherheit, Sorgen und Zweifel. Man fühlt sich unwohl, ja man wird krank. Das alles führt dazu, daß man mit seinen Mitmenschen nicht auskommt, anstatt sie von der Erfolgs-Persönlichkeit zu überzeugen.
Wieso und warum passiert das? Was kann man dagegen unternehmen? Im allgemeinen werden sensorische Impulse von den Nerven an das Gehirn weitergegeben. Diese Bot¬schaft wird von anderen Nerven an verschiedene Körper¬teile oder Organe weitergeleitet. Wenn der Kreis geschlos¬sen ist, setzt die Handlung ein. Die Spannung löst sich in dem Augenblick, in dem dieHandlung erfolgt, und das Ner¬vensystem befindet sich wieder im Gleichgewicht.
Die Gesetze der gesellschaftlichen Umwelt verbieten je¬doch, daß man seinem Ärger Luft macht. Tabus erzeugen psychologische Probleme. Die Enttäuschungen eines Men¬schen werden immer größer. Die Folgen davon sind Feind¬seligkeiten, Unsicherheit, Beklemmung und Haß.
Wir sind heutzutage großen Belastungen ausgesetzt, wir müssen einen Kampf ums Dasein kämpfen, wir dürfen aber auch unsere Gesetze und unsere wirtschaftliche Lage nicht außer acht lassen. Das bedeutet, daß wir so oder so mit den Umständen fertig werden müssen. Da wir uns nicht mehr wie die Neandertaler verhalten können, obgleich unser

Nervensystem noch genauso arbeitet wie vor 2000 Jahren, müssen wir uns dem Streß anpassen.
Da wir nicht auf offener Straße kämpfen dürfen, verfügen wir über eine Menge überschüssiger Kraft, die ungenutzt bleibt. Infolgedessen entsteht durch die angespannte Reak¬tionslage des Körpers bei Einwirkung verschiedener äuße¬rer Reize Streß. Folge dieser Reize können eine Reihe von Beschwerden sein: Kolitis (Dickdarmkatarrh), Ubelkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Durchfall, Nervenzusammen-bruch oder Magengeschwüre.
Indirekt beeinflußt Streß auch Herz, Lunge und Muskeln.
Die Kunst, mit Streß fertig zu werden
Kein Tag vergeht, ohne daß wir die eine oder andere klei¬ne Niederlage einstecken, ohne daß wir ein geringfügiges Versagen in Kauf nehmen müssen. Wenn Sie eine Persön¬lichkeit werden wollen, müssen Sie mit Streß fertig wer¬den. Sie können nicht vor ihm weglaufen, ohne daß Sie neue Gefahren heraufbeschwören. Sie dürfen vor den Fol¬gen — Überanstrengung, Infektionen usw. — nicht die Augen verschließen. Ebenso können Sie ihn aber auch nicht einfach ignorieren.
Deshalb müssen Sie etwas gegen ihn unternehmen. Sie müssen sich selbst erhalten. Lernen Sie, die Schläge mit einem Lächeln einzustecken, und schlagen Sie zurück. Dann werden Sie mit Freunden und Rivalen gleichermaßen gut auskommen.
Wie man Streß vermeidet
1. Lernen Sie die „Kunstgriffe”, um mit Ihren Mitmenschen gut auszukommen
2. Wenn Sie jemand „piesacken” will, dann antworten Sie mit einem Lächeln. Sie werden sehen, man wird Sie schnell in Ruhe lassen.

3. Lassen Sie sich nicht dadurch irritieren, daß man ver¬sucht, Ihre schwachen Stellen ausfindig zu machen.
4. Lernen Sie mit Menschen umzugehen, die Sie durch Wort oder Tat aus der Fassung bringen wollen.
5. Passen Sie Ihre Gefühle an die jeweilige Situation an. Zeigen Sie Freude oder Trauer, Schmerzen oder Wohl¬befinden.
6. Lernen Sie mit Menschen fertig zu werden, die Sie klein¬kriegen wollen.
7. Weichen Sie den Zeitgenossen aus, die Sie mit bissigen Worten quälen wollen.
Wie kann man das erreichen? Wie kann man Streß ver¬meiden? Sehen Sie sich die folgenden Anweisungen an. Befolgen Sie siel Passen Sie sich der jeweiligen Lage an. Versuchen Sie, mit den Umständen fertig zu werden. Nur so können Sie Streß vermeiden.
Anweisungen, Streß zu vermindern
1. Vergessen Sie über tausend Kleinigkeiten nicht die Hauptsache
Sich mit Kleinigkeiten abzugeben ist nicht nur ermüdend, es ist auch zeitraubend. Wenn es möglich ist, lassen Sie an¬dere diese Kleinigkeiten erledigen. Wenn es nicht möglich ist, dann bauen Sie sie geschickt in Ihr Arbeitsprogramm ein. Arbeiten Sie nach System. Dadurch können Sie sich manche Enttäuschung ersparen. Organisieren Sie Ihr Leben. Denken Sie daran, daß sich viele Belastungen durch schlechte Organisation, Streit und ungelöste Probleme er¬geben.
2. Vermeiden Sie Unsicherheit
Unentschlossenheit und Enttäuschung haben Streß zur Fol¬ge. Ebenso Verschiebungen und Verzögerungen. Wenn da

zu noch Angstzustände kommen, führt Streß leicht zum Er¬lahmen der Abwehr und im schlimmsten Falle zum Tod. Seien Sie deshalb nicht unsicher. Uberlegen Sie sich, wel-ches Ziel Sie erreichen wollen. Verfolgen Sie es dann aber auch konsequent!
3. Immer in Bewegung bleiben
Das ist die beste Methode, Streß zu vermeiden. Es spielt keine Rolle, wie beschäftigt Sie auch gerade sind, Sie kön-nen Streß immer dadurch vermeiden, daß Sie Ihren Kurs ändern. So wird’s gemacht: Entwerfen Sie einen neuen Aktionsplan. Gewöhnen Sie sich an ein neues System. An-dern Sie Ihre Methoden, Ihre Gewohnheiten. Wechseln Sie die Tapete. Lernen Sie neue Menschen kennen. Entziehen Sie sich alten Bekannten und Freunden, die für Sie ein Hemmschuh geworden sind. Gewinnen Sie neue Freunde, die ein höheres Niveau haben. Führen Sie ein glücklicheres und weniger anstrengendes Leben. Die meisten Belastun-gen im Leben sind darauf zurückzuführen, daß alles zur Routine geworden ist. Sie haben versäumt, neue Ideen und Verfahren zu entwickeln, neue Menschen und Situationen kennenzulernen, Ihren geistigen Horizont zu erweitern.
Streß ist die Folge von Kummer und Sorgen. Sie werden mit einer ungewohnten Situation nicht fertig, oder Sie lang¬weilen sich, weil Sie die Dinge in- und auswendig ken-nen. Streß ergibt sich daher u. a. auch aus einem Mangel an Selbstvertrauen und übergroßer Langeweile. Er ist ein Nebenprodukt der Furcht und kann nur dadurch besiegt werden, daß man weiß, was man will, und daß man alles tut, um sein Ziel zu erreichen. Streß kann man besiegen, wenn man immer tätig und in Bewegung bleibt. Streß darf kein Haltesignal auf dem Weg zum Erfolg sein. Machen Sie die Kräfte des Nervensystems nutzbar. Bleiben Sie im-mer in Bewegung. Dann werden Sie zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

4. Stehen Sie sich Rede und Antwort
Sie sollten sich einmal selbst Rede und Antwort stehen, wenn Sie über Streß klagen. Auf diese Weise sind Sie sozu-sagen aktiv inaktiv. Sie halten einen Moment mit der Ar-beit inne und versuchen, Ihre augenblicklidien Probleme zu entwirren. So können Sie systematisch die Quellen Ihrer Furcht erschließen, Ihre Ängste begreifen und eine Metho-de, sie zu besiegen, entwickeln. Wenn Sie wissen wollen, wie nängstlich” Sie sind, dann beantworten Sie die folgen-den Fragen. Erörtern Sie Ihre Probleme, entwirren Sie sie. Und dann lösen Sie alle)
Belastungspunkte
Ja Nein
1. Habe ich vor meinen Mitmenschen Angst?
2. Ist es für mich belastend, mich in der Öffentlichkeit zu zeigen?
3. Habe ich Angst, mit Menschen
körperlich in Berührung zu kommen?
4. Fürchte ich mich vor bestimmten leblosen Gegenständen?
5. Habe ich Angst, etwas zu verlieren?
6. Habe ich Angst,
daß jemand meine Papiere überprüft?
7. Habe ich Angst,
mich untersuchen zu lassen?
8. Mache ich mir ständig Gedanken, was die Leute wohl über mich reden?
9. Habe ich Angst zu erfahren, was die anderen über mich denken?
10. Habe ich Angst,
meine Stellung zu verlieren?
11. Fürchte ich mich vor etwas aus der Vergangenheit?

Ja Nein
12. Beunruhigen mich ungewohnte Dinge?
13. Habe ich Angst
vor unangenehmen Situationen?
14. Fühle ich mich in Gegenwart überheblicher Menschen unwohl?
15. Fürchte ich mich vor der geistigen Größe der anderen? Habe ich vor ihnen Respekt?
16. Habe ich Angst vor allem Neuen, Komplizierten oder Ungewöhnlichen?
Beantworten Sie diese Fragen, und beachten Sie die Fak-toren, denen Sie bisher zu wenig Bedeutung beigemessen haben. Sie erzeugen Streß. Sie zerstören Ihre Persönlich-keit. Die Angst ist die Quelle des Versagens! Die Quelle Ihrer Unfähigkeit, Ihre Probleme zu lösen.
Die obigen Fragen stellen nur eine Auswahl dar. Der Zweck der Übung ist: Wenn Sie Angst haben, dann nehmen Sie sich Zeit, Ihre Probleme zu erkennen. Das ist bereits der erste Schritt zu ihrer Lösung. Sobald Sie Ihre Angstzustän¬de kennen, können Sie den Streß vermeiden. Erkennen Sie Ihr Problem. Dann werden Sie keinen geistigen Selbstmord begehen, indem Sie sich selbst anklagen. Unterdrücken Sie nicht Ihre Gefühle. Das führt zu Depressionen. Klagen Sie nicht länger über das schwere Kreuz, das Ihnen aufer¬legt ist. Erhellen Sie das Dunkel. Offnen Sie Ihre Augen, genießen Sie die Freuden und Annehmlichkeiten des Le¬bens. Geben Sie Ihre negative Lebenseinstellung auf, sagen Sie nach jeder Enttäuschung: „Das nächste Mal werde ich Erfolg haben.” Werden Sie glücklich, erkennen Sie, daß es in Ihrer Umgebung Menschen gibt, die mit dem Leben viel weniger fertig werden als Sie. Analysieren Sie Ihre Ängste und bedenken Sie, je mehr Sie sich Ihrer Angst bewußt sind, desto leichter können Sie sie aus Ihrem Leben ver¬treiben.

5. Setzen Sie keine Hoffnung auf Beruhigungsmittel
Beruhigungsmittel sollen Streß verbergen. Wenn Sie je¬doch Erfolgs-Persönlichkeit entfalten, sollten Sie der Chemie nicht mehr zutrauen als sich selbst. Die Sorgen sehen nicht anders aus, wenn man sie durch eine geleerte Whisky- oder Arzneiflasche betrachtet. Geben Sie Ihre Probleme zu. Tun Sie etwas gegen Ihren Streß. Sinnvolle Tätigkeit bewahrt vor Streß!
6. Tun Sie nichts Unrechtes
Sie können etwas gegen Ihre Belastungen unternehmen, wenn Sie sich mit den Tatsachen abfinden und nichts Un¬rechtes tun. Sie haben erst ein Schuldgefühl, wenn Sie et¬was getan haben, was Sie eigentlich nicht hätten tun sol¬len. Aber gerade dieses Schuldgefühl ist die Ursache für Streß. „Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.” Es schafft Selbstvertrauen und zeigt Ihnen den Weg zu den Sternen. Heutzutage müssen Sie alle Mittel anwenden, um Streß zu mildern.
7. Laufen Sie, statt zu gehen. Laufen Sie dem Streß davon
Streß verwirrt die Menschen. Ihre Abwehrkräfte erlahmen. Beobachten Sie die Leute, und Sie werden sehen, wie recht ich habe. Beobachten Sie, wie die Geschlagenen sich dahin-schleppen. Fällt Ihnen ihre schlechte Haltung auf? Sie drückt Niederlage, Hilflosigkeit und Unfähigkeit aus. Fällt Ihnen ihr mangelndes Selbstvertrauen auf? Man kann ihren Gesichtern ablesen: „Ich habe keinen Stolz, keinen Schwung, ich habe keine Pläne, die ich verwirklichen will. Ich breche unter der Last zusammen.”
Darauf gibt es nur eine Antwort• Immer in Bewegung blei¬ben. Vertrödeln Sie keine Zeit. Steuern Sie auf Ihr Ziel los. Nur Durchschnittsmenschen gehen langsam. Die Erfolgs

menschen aber gehen schnell. Halten Sie sich kerzengera-de. Das gibt Ihnen Auftrieb. Laufen Sie, statt zu gehen. Laufen Sie dem Streß davon.
8. Setzen Sie sich für etwas ein
Nur solche Leute leiden an Streß, die zwar Ideen und Wün¬sche haben, sie aber nie äußern, sei es auf einer Elternver¬sammlung in der Schule oder auf einer Gesellschafterver¬sammlung. Unterdrücken Sie Ihre Wünsche nicht, zeigen Sie Ihre Kenntnisse und Erfahrung. Gehen Sie aus sich her¬aus. Formulieren Sie Ihre Gedanken. Hüllen Sie sich vor allen Dingen nicht in Schweigen, wenn Sie es mit geistig Minderbemittelten zu tun haben. Setzen Sie sich für etwas ein. Nutzen Sie jede sich bietende Gelegenheit, etwas zu sagen und zu unternehmen. Meiden Sie die Durchschnitts¬menschen. Seien Sie eine Persönlichkeit! Sagen Sie, was Sie zu sagen haben, und beobachten Sie dabei jedesmal, wie sich Ihr Selbstvertrauen steigert, wie die innere Span¬nung nachläßt. Ergreifen Sie wirklich jede Gelegenheit, Ihre Erfolgs-Persönlichkeit zu entfalten.
9. Versuchen Sie zu lächeln
In dem Moment, in dem Sie lächeln und Ihre Augen auf-leuchten, geht in Ihrem Innern eine Veränderung vor. Ver-suchen Sie est Probieren Sie es sofort aus! Lächeln Sie! Auch Ihre Augen müssen lächeln. Versuchen Sie nun, sich selbst leid zu tun, während Sie lächeln. Probieren Sie aus, ob Sie nun an etwas Häßliches denken können. Versuchen Sie, sich selbst leid zu tun, und Sie werden feststellen, daß es unmöglich ist. Durch Ihr Lächeln können Sie Belastungen kompensieren. Sie können Angst vertreiben. Und was am wichtigsten ist: Sie können den eigenen Streß beseitigen, indem Sie Ihre Widersacher zu Ihren Freunden machen. Versuchen Sie zu lächeln! Es wird Ihnen schon gelingen!

10. überwinden Sie Ihre Angst
Angst ist ein Notsignal. Sie entscheidet über Gewinn oder Verlust, über Ihren Sieg oder Ihre Niederlage. Sie zerstört Ihre Persönlichkeit. Sie macht es Ihnen unmöglich, eine eindrucksvolle Erscheinung zu sein. Es folgen ein paar Tips, um Streß (wenn er durch Angst verursacht wird) zum Still¬stand zu bringen:
a) Erkennen Sie Ihre Ängste.
Finden Sie heraus, warum Sie Angst haben. Es muß Ihnen Vergnügen machen, einzusehen, warum Sie Angst haben. Seien Sie sich Ihrer Angst bei Ihrer täglichen Arbeit be¬wußt.
b) Trotzen Sie der Angst.
Finden Sie sich mit Ihrer Angst ab und sagen Sie: „Gut, ich weiß, daß ich Angst habe. Ich erkenne sie an und weiß, wie man mit ihr fertig wird.»
c) Bestreiten Sie nicht, daß Sie Angst haben.
Behaupten Sie nicht, daß Sie keine Angst haben. Wir alle haben Angst, und wir brauchen uns deshalb nicht zu schä¬men. Wir brauchen auch gewiß nicht davor wegzulaufen. Erkennen Sie Ihre Angst. Geben Sie sie zu und legen Sie sie ab. Lachen Sie darüber. Machen Sie sich darüber lächer¬lich. Sie vertreiben dadurch Schrecken, Beklemmung, Arg¬wohn, Eifersucht und Rache!
d) Lassen Sie sich nicht von der Angst hypnotisieren.
Wenn Sie eine Persönlichkeit werden wollen, dürfen Sie keine Zeit damit vergeuden, Ängste zu pflegen oder sie zur Gewohnheit werden zu lassen. Lassen Sie sich nicht von der Angst hypnotisieren, das führt nur zu Sorgen, Angst¬zuständen und Zwang. Um den Streß zu besiegen, müssen Sie gegen ihn angehen. Lassen Sie sich nicht länger von ihm hypnotisieren. Tun Sie etwas dagegen. Wenden Sie alle möglichen Kunstgriffe gegen die Angst an.

e) Beschäftigen Sie sich.
Ein anderes Rezept gegen die Angst ist die Selbstkontrolle. Durch Selbstkontrolle fällt es Ihnen leichter, Disziplin zu halten. Wenn Sie Ihre Ängste erkennen, können Sie audi damit fertig werden. Sie brauchen sich dann nicht mehr so viel Sorgen zu machen. Denken Sie daran, was Sie nicht kennen, das ängstigt Sie. Wenn Sie nicht wissen, wovor Sie sich fürchten, werden Sie versagen. Erkennen Sie sich deshalb selbst. Lernen Sie Ihre Angst erkennen und ver¬stehen — Sie werden ruhiger und besser leben können.
11. Seien Sie ein guter Gesellschafter
Es ist für Sie von unermeßlicher Bedeutung, ein guter Ge¬sellschafter zu sein. Wenn Sie mit den Menschen nichts an¬zufangen wissen, werden Sie auch kein Selbstvertrauen haben. Wenn Sie versuchen, der Notwendigkeit zu ent¬gehen, Freunde zu gewinnen und Ihre Umgebung zu be¬einflussen, werden Sie sehr stark an Streß leiden. Gehen Sie auf die Leute zu. Strecken Sie ihnen Ihre Hand ent¬gegen. Lächeln Siel Nennen Sie Ihren Namen. Erkundigen Sie sich nach ihrem Namen. Wiederholen Sie ihn. Reden Sie sie immer wieder mit Namen an, während Sie sich mit ihnen unterhalten und herauszufinden versuchen, worüber sie gerne mit Ihnen sprechen würden.
12. Vertreiben Sie Sorgen
Streß und Sorgen werden dadurch ausgelöst, daß Sie sich ständig auf Ihre Angst konzentrieren. Um Sorgen zu ver¬treiben, sollten Sie folgendes machen:
a) Finden Sie sich mit der Situation ab, aber ergeben Sie sich nicht! Machen Sie keinen Rückzieher.
b) Glauben Sie an sich selbst. Sie haben alles, um erfolg¬reich zu sein, Sie müssen es nur nutzen.
c) Bleiben Sie mutig. Sie sind stark genug.

d) Bauen Sie keine allzu großen Luftschlösser.
e) Zögern Sie nicht. Treffen Sie Ihre Entscheidungen und stehen Sie dann auch zu ihnen.
f) Setzen Sie sich ein Ziel. Dann steuern Sie darauf los.
g) Hüten Sie sich vor Übertreibungen. Seien Sie in allem mäßig, außer in Ihrem Wunsch, etwas Bemerkenswertes zu leisten.
h) Verwerfen Sie Ihre Pläne nicht.
i) Schließen Sie sich an geistig aufgeschlossene Menschen an. Besuchen Sie Abendkurse. Lesen Sie.
j) Treiben Sie Gymnastik.
k) Legen Sie sich ein Hobby zu.
1) Lachen Sie, und die Welt wird mit Ihnen lachen.
13. Seien Sie entgegenkommend!
Wenn Sie sich großer Beliebtheit erfreuen wollen, dann besteht Ihre erste Aufgabe darin, sich tolerant zu zeigen. Diese Toleranz sollten Sie mit einer großzügigen Haltung verbinden. Sie sollten sich ständig Ihrer Umgebung anpas-sen. Erfolg und Persönlichkeits-Appeal kommen mit dem Erkennen, daß eine Erfolgs-Persönlichkeit nur deshalb so anziehend ist, weil sie sich überall anpassen kann. Eine Persönlichkeit vermeidet Streß, weil sie sich entgegen-kommend zeigt und die Lage meistern kann.
14. Stellen Sie ein Programm für die Zukunft auf
Stellen Sie sich in Gedanken alle zukünftigen Situationen vor. Erleben Sie alle im voraus. Stellen Sie sich vor, wie Sie handeln, wie Sie Fragen beantworten, wie Sie sich der Lage anpassen werden. Wiederholen Sie diese Vorstellung, bis sie ganz glatt abläuft. Die Zeit, die Sie mit Luftschlösser-Bauen verbringen, macht sich bezahlt, denn Sie vermeiden Streß. Dadurch sind Sie in der Lage, bei einem Kunden, Patienten, Freund oder sogar bei einem künftigen Ver

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