Ist Ihr Beruf das einzig Wichtige in dieser Welt?
Sehr wenige Geschäftsleute schätzen ihre Kräfte richtig ein. Sie scheinen nicht begreifen zu wollen, daß man un¬möglich 24 Stunden am Tag fahren kann. Sie wissen nur, daß sie Erfolg, Stellung und Prestige haben wollen. Sie wollen beweisen, daß sie „es geschafft haben”.
Um diese Ziele zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht. Sie leben diät und widmen das Wochenende, die Abende und auch jene Zeit, die sie bisher mit Ferien verbrachten, ausschließlich ihrer Arbeit. Und das alles, um finanzielle Sicherheit zu haben!
Im Namen der Familie entschuldigen sie, daß sie den Weg zur Managerkrankheit eingeschlagen haben. Sie sind der Meinung, daß ihre finanzielle Sicherheit an erster Stelle steht. Entweder überwinden sie den Streß durch ihren Per-sönlichkeits-Appeal, oder sie werden krank.
Und Sie? Muten Sie sich zuviel zu? Um festzustellen, ob Ihr Beruf das einzig Wichtige in diesem Dasein ist, beant¬worten Sie die folgenden Fragen. Finden Sie selbst heraus, ob Sie die typischen Symptome zeigen.
Muten Sie sich zuviel zu?
Vorbemerkung: Sie können nun feststellen, ob Sie eine Krankheit heraufbeschwören, wenn Sie die entsprechen

den Spalten wahrheitsgemäß ankreuzen. Vielleicht macht das Ergebnis Sie nachdenklich.
Ja Nein
1. Ich bin ein Kettenraucher.
2. Ich trinke immer mehr Alkohol.
3. Ohne Kaffee kann ich nicht leben.
4. Ich nehme morgens schon eine kleine Pille zum Wachwerden.
5. Ich bin in der letzten Zeit so erschöpft.
6. Ich bin nur glücklich, wenn ich arbeiten kann.
7. Meine Familie geht mir auf die Nerven.
8. Meine Frau interessiert mich nicht mehr.
9. Ferien sind verschwendete Zeit.
10. Obwohl ich mit meiner Spannkraft und Energie prahle, habe ich gar keine.
11. Ich lebe dauernd in Angst.
12. Unerledigte Akten nehme ich aus dem Büro mit nach Hause.
13. Während des Mittagessens spreche ich nur über das Geschäft.
14. Spazierengehen oder Gartenarbeit sind reine Zeitverschwendung.
15. Meine Firma würde ohne mich bank-rott machen.
16. Beruhigungspillen liegen immer griff¬bereit.
17. Mir fällt auf, daß sich meine Hand-schrift geändert hat.
18. Meine Augen haben sich in letzter Zeit sehr verschlechtert.
19. Wenn ich mich aufrege, bekomme ich Herzklopfen.

20. Ich habe keinen Unternehmungsgeist mehr.
21. Es scheint so, als ob ich nicht mehr kämpfen könnte.
22. Ich habe nicht mehr so viel Schwung.
Fünf goldene Lebensregeln:
So muten Sie sich nicht zuviel zu
1. Beten Sie nicht das Geld an.
2. Leben Sie nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten Sie, um zu leben.
3. Gehen Sie freudig an die Arbeit. Dann haben Sie auch mehr Freude am Leben.
4. Vermeiden Sie Konflikte. Gehen Sie Auseinandersetzun-gen aus dem Wege. Nicht ärgern, nur wundern.
5. Hängen Sie jedem Arbeitstag ein Miniatur-Weekend an. Nicht nur das Wochenende, sondern auch die Wochen-tage sind kostbare Lebenszeit. Wer bloß für den Sonn¬tag lebt, betrügt sich selbst.
Müdigkeit ist eine Berufskrankheit
Müdigkeit ist eine Berufskrankheit geworden, fast jeder von uns klagt darüber. Diese Müdigkeit übt einen sehr negativen Einfluß auf den Persönlichkeits-Appeal aus. Sie raubt Ihnen die Energie, mit der Sie eigentlich den Kampf ums tägliche Leben bestehen wollen.
Chronische Müdigkeit kann viele Gründe haben. Sie füh¬len sich schon morgens vor dem Aufstehen nicht wohl. Sie haben ein Gefühl der Unsicherheit, die Energie in Untätig-keit verwandelt. Sie stehen morgens genauso müde auf, wie Sie abends zu Bett gegangen sind. Sie sind teilnahms-los, haben keinen Schwung. Sie sind apathisch und verrich-ten Ihre Arbeit lustlos und langsam. Aber gerade das kön

nen Sie sich nicht leisten. Ihre Persönlichkeit leidet dar-unter.
Chronische Müdigkeit versetzt Sie in Angst und Sorge. Chronische Müdigkeit wird durch Enttäuschungen und die vielen kleinen Niederlagen, die Sie tagtäglich erleiden, noch verschlimmert. Sie wird durch mangelnden Respekt noch gesteigert. Sie nimmt immer stärker zu, wenn Sie nicht mehr um Anerkennung und Erfolg kämpfen. Schuldgefühle zerstören Ihre Vitalität. Schließlich bemitleiden Sie sich selbst.
Die chronisch Müden sind arbeitsunlustig und deprimiert. Ihr Wohlbefinden ist gestört. Sie sind ein Sklave ihrer selbst und ruinieren ihr Leben. Ihre Energie ist erschöpft, ihr Persönlichkeits-Appeal verloren.
Rendezvous mit sich selbst
Um festzustellen, welche große Rolle das Gefühl spielt, machen Sie ein Experiment. (Sie brauchen natürlich mit nie¬mandem über Ihr Experiment zu sprechen.) Machen Sie fol¬gendes:
Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier. Schreiben Sie darauf alle Ihre Zweifel. Dann alle Ihre Sorgen. Schreiben Sie auf, was Sie im Beruf oder zu Hause „verrückt” macht. Schrei-ben Sie auf, was Sie bedrückt oder enttäuscht.
Schreiben Sie alles auf ein Blatt Papier. Schütten Sie Ihr Herz offen aus. Halten Sie sich Ihre Klagen schwarz auf weiß vor Augen. Überprüfen Sie sie noch einmal. Nehmen Sie jetzt ein Streichholz zur Hand. Zünden Sie es an. Hal-ten Sie es an das Papier, auf dem alle Ihre Schwächen ste-hen. Beobachten Sie, wie das Papier verbrennt. Bedenken Sie, daß Sie Ihr Leben durch Ihre Schwächen ebenso zer-stören können, wie das Papier durch das Feuer zerstört wird! Gehen Sie davon aus, daß jetzt Ihre Sorgen, Ihr Haß und Ihre Angst in Flammen aufgegangen sind.

Alle Ihre Sorgen, diese Art von Selbstzerstörung, beein-trächtigen nicht nur die Funktionsfähigkeit Ihres Körpers, sondern auch die Ihres Geistes. Sie zerstören Ihre Gesund¬heit. Sie führen zu organischen Leiden und unter Umstän¬den zu einem Nervenzusammenbruch.
Tag für Tag verschwenden Geschäftsleute, Angestellte und Arbeiter ihre Energie. Sie wüsten mit ihrer Gesundheit. Sie sind nicht fähig, die positiven Kräfte ihres Persönlich¬keits-Appeals zu nutzen und zerstören ihre Vitalität. Sie haben keine Herrschaft über ihre Gefühle und vergeuden Zeit und Geld. Sie arbeiten, essen und trinken zu viel. Sie sind blutarm, haben eine schlechte Haltung und tragen wenig dazu bei, die Situation zu ändern. Sie erkennen nicht, daß sie sich ihr Elend selbst zuzuschreiben haben, daß sie in einen seelischen Konflikt geraten, daß die Mü-digkeit nicht schwinden kann, wenn die Medizin des Per¬sönlichkeits-Appeals nicht in kleinen Dosen verabreicht und genommen wird.
Versuchen Sie Ihren Persönlichkeits-Appeal auf sich und Ihre Mitmenschen wirken zu lassen. Sie werden Erfolg ha¬ben, versuchen Sie es nur! Trainieren Sie, es lohnt. Ihre Müdigkeit wird verfliegen.
Die Kunst zu schlafen
Schlaf ist im allgemeinen eine Garantie für die Regene¬ration des Körpers. Wenn Sie die Kunst des Schlafen aber nicht beherrschen, zerstören Sie Ihren Persönlichkeits¬Appeal.
Viele Karrieremacher leiden an Schlaflosigkeit. Schlaflosig¬keit ist heutzutage weit verbreitet und steht in direktem Verhältnis zu Ihrer beruflidien, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellung, zu Ihrer Nervosität und zu Ihrer Anpassung an die Umwelt.

Obwohl die Menschen die unangenehmen Folgen der Schlaflosigkeit kennen, gibt es nur wenige, die richtig schlafen. Um schlafen zu können, greifen Sie zu Schlaf¬tabletten, anstatt ihr Seelenleben in Ordnung zu bringen. Wie Sie die Kunst des Schlafens lernen können, erfahren Sie jetzt.
Nützliche Anweisungen, um gut schlafen zu können
1. Schalten Sie ab.
2. Vergessen Sie die Probleme Ihrer Mitmenschen in dem Augenblick, in dem Sie das Büro verlassen.
3. Gehen Sie frohgelaunt nach Hause. Es lohnt.
4. Nehmen Sie eine leichte, aber ausgeglichene Mahlzeit zu sich, wenigstens vier Stunden vor dem Schlafengehen.
5. Entspannen Sie sich (spielen Sie Karten, unterhalten Sie sich mit Freunden, gehen Sie zum Schwimmen oder Ke-geln, sehen Sie sich mit Ihrer Familie einen Film an usw.).
6. Wenn es Zeit zum Schlafengehen ist, dann stellen Sie den Motor Ihrer Gedanken ab. „Abschalten” ist erlembar. Es kommt außerdem billiger und ist gesundheitsfördern¬der als das Einnehmen von Schlafmitteln.
7. Wer schläft, kann trotzdem sündigen. Achten Sie deshalb auf folgende Dinge:
a) Schlafen Sie nicht in einem zu kurzen und zu schmalen Bett.
b) Ihr Bett sollte nicht knarren.
c) Ihre Matratze sollte nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein.
d) Schlafen Sie in einem kühlen, ruhigen, gut gelüfteten Zimmer, aber bitte ohne Zugluft.
e) Benutzen Sie ein kleines, flaches Kopfkissen.
f) Decken Sie sich mit einer leichten Woll- oder Steppdecke zu.

g) Essen Sie nichts Schwerverdauliches, bevor Sie zu Bett gehen.
h) Gehen Sie jeden Abend um die gleiche Zeit schlafen.
i) Nehmen Sie ein warmes Bad oder duschen Sie, bevor Sie ins Bett gehen.
j) Wenn Sie Kreislaufstörungen haben, sorgen Sie für warme Füße.
k) Verbannen Sie Haustiere aus Ihrem Schlafzimmer. Sie haben dort nichts zu suchen.
1) Sorgen Sie dafür, daß jedes Familienmitglied einen Haustürschlüssel besitzt, damit Sie nachts nicht aus dem Schlaf gerissen werden.
Schlaf bedeutet Wiederaufladen Ihrer körperlichen Bat-terie. Schlaflosigkeit raubt Ihnen Vitalität und Schwung-kraft. Gerade das dürfen Sie nicht zulassen! Schlaf, das Re-zept für ein besseres Leben und eine wirkungsvolle Per-sönlichkeit, verschafft Ihnen oft die Erleichterung und die Entspannung, die Sie so dringend nötig haben. Finden Sie die Gründe heraus, warum Sie nicht schlafen können. Un-ternehmen Sie etwas gegen Ihre Schlaflosigkeit.
Wenn Sie heute abend zu Bett gehen, dann reden Sie sich selbst ein:
„Ich werde heute nacht gut schlafen. Morgen früh
werde ich mit dem Gefühl ,Mir geht es gut’ wach.
Ich werde voller Ubermut und Tatendrang sein.’ Wiederholen Sie diese Sätze jeden Abend. Reden Sie sie sich selbst ein. Wagen Sie einmal einen Versuch! Probieren Sie aus, wie wunderbar ein langer, gelöster Schlaf sein kann. Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und damit auch für Ihren Persönlichkeits-Appeal. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie sechs oder acht Stunden hintereinander schla-fen oder Ihren Schlaf immer wieder durch einige Arbeits-stunden unterbrechen, wie es Edison tat. Welche nützliche Anweisung Sie auch beherzigen, um gut zu schlafen, spielt keine Rolle, denken Sie aber bitte immer daran: Schlaf bedeutet Wiederaufladung Ihrer körperlichen Batterie.

Körperliche Gebrechen sind keine geistigen Gebrechen
Viele der Großen dieser Welt hatten das eine oder andere Gebrechen. Sie wußten, daß sie vom Schicksal benachtei¬ligt waren, sie gaben es zu, ja, sie jammerten sogar dar¬über, aber dann unternahmen sie etwas dagegen.
Lord Byron, der einen Klumpfuß hatte, war ein hervor-ragender Schwimmer, Reiter und ein bemerkenswerter Schriftsteller.
Rechtfertigen Sie Ihre körperlichen Gebrechen, wenn Sie müssen, aber bemitleiden Sie sich nicht selbst. Persönlich-keits-Appeal und Selbstbemitleidung lassen sich nicht mit-einander vereinbaren. Je eher Sie sich der Tatsache be¬wußt werden, daß Ihre Gebrechen Ihren Mitmenschen we¬niger bewußt sind, als Sie glauben, werden Sie keine Min-derwertigkeitsgefühle mehr haben. Entschuldigen Sie sich für nichts. Vertrauen Sie Ihren Vorzügen und nutzen Sie sie. Vergessen Sie die Gebrechen. Machen Sie sich selbst Mut. Setzen Sie sich ein Ziel und steuern Sie darauf los wie Lord Byron. Die Zukunft gehört Ihnen!
Der Blitzweg zur Managerkrankheit
Wenn Sie von den folgenden Grundsätzen nicht abweichen, werden Sie den „Erfolg” bald sehen. Sie sind hauptsächlich für diejenigen aufgestellt worden, die unbedingt Mitglied im Klub der Managerkranken werden wollen. Nach Mei¬nung von Daniel Davis, dein Arzt von Königin Elizabeth, kann man sich dafür sehr leicht qualifizieren. Man braucht nur …
Aufnahmebedingungen für den Klub der Managerkranken
1. Arbeiten Sie jeden Abend, jeden Samstag, Sonntag und Feiertag. Verschwenden Sie keine Zeit für persönliche Dinge.

2. Nehmen Sie Arbeit, die Sie während des Tages nicht mehr erledigen konnten, unbedingt mit nach Hause.
3. Einladungen zu Empfängen und Tagungen sind auf kei-nen Fall abzulehnen, auch wenn Sie todmüde sind.
4. Glauben Sie, daß Sie für Ihre Firma unentbehrlich sind. Tragen Sie die ganze Verantwortung. Lassen Sie auf kei¬nen Fall zu, daß Ihnen ein anderer die Arbeit abnimmt.
5. Mahlzeiten halten Sie nur von der Arbeit ab. Sie sind unbedingt zu überspringen. Wenn sich ein Mittagessen gar nicht vermeiden läßt, sollten Sie unbedingt dazwi¬schen noch ein paar Telefonate erledigen.
6. Wenn Sie verreisen müssen, dann müssen Sie nachts fahren. Auf diese Weise verschwenden Sie keine Zeit. Sie können eine Menge Dinge erledigen, wenn Sie früher an Ihr Ziel gelangen.
Zusatzbedingungen: a) Machen Sie keine gymnastischen Ubungen, b) treiben Sie zuviel Sport, c) verbringen Sie Ihren Urlaub nur dort, wo möglichst viele Menschen sind, d) essen Sie möglichst Speisen, die besonders viel Fette und Kohlehydrate (Stärke und Zucker) enthalten, essen Sie Mehlspeisen (Kuchen, Klöße, Nudeln usw.) und ver-nachlässigen Sie Ihre Persönlichkeit. Versuchen Sie mit allen Mitteln, managerkrank zu werden. Versuchen Sie es! Die Zukunft wird Ihnen NICHT gehören!

Wie man durch Gefühlskontrolle glücklich wird
Persönliches Glück kann Erfolge herbeiführen. Ein solches Glück vermittelt Ihnen ein Gefühl von Wohlbefinden, während Sie auf Ihr Ziel lossteuern.
Persönliches Glück bedeutet, daß Sie alle Sorgen verges¬sen, die einen seelischen Konflikt auslösen können. Ein

solches Glück macht trübe Stimmungen unmöglich und verhilft Ihnen unweigerlich zum Erfolg. Sobald Sie glück¬lich sind, werden Sie keine Minderwertigkeitsgefühle mehr haben und keine Angst mehr kennen. Im Gegenteil, Sie sind unabhängig, selbstbewußt und zufrieden. Sie haben den Glauben an sich selbst wiedergefunden, denn Sie ha¬ben die richtige Persönlichkeit entfaltet.
Stellen Sie sich vor, Sie seien kerngesund! Stellen Sie sich vor, Sie könnten viel leisten!
Machen Sie sich das Leben nicht selbst schwer. Verbringen Sie Ihre Zeit damit, zielbewußt vorzugehen, statt sich Sor¬gen zu machen. Denken Sie an Ihre Gesundheit und ver¬schaffen Sie sich Bewegung. Spielen Sie Golf, Tennis oder Handball. Gehen Sie regelmäßig schwimmen. Springen Sie Seil. Machen Sie ein paar Atemübungen in Ihrem Büro. Gehen Sie viel zu Fuß, machen Sie viele Spaziergänge.
Wenn Sie Sport treiben, werden Sie feststellen, daß Sie über ungeahnte Energie verfügen. Leben Sie nach dem Motto: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Die neugeschaffene Energie schenkt Ihnen neues Vertrauen. Sie werden deswegen von Ihren Mitmenschen noch mehr bewundert werden.
Erkennen Sie sich selbst. Versuchen Sie herauszufinden, warum Sie gerade so handeln. Ergründen Sie Ihre Ängste, Vorurteile, und überwinden Sie sie dadurch, daß Sie Ihre Gefühle kontrollieren. Nutzen Sie Ihre Energie positiv, statt negativ. Ersetzen Sie Furcht durch Sport. Stellen Sie sich vor, daß Sie kerngesund sind, daß Sie etwas leisten können! Und leisten Sie etwas! Vermeiden Sie aber jede Uberanstrengung. Es ist Ihr Leben, leben Sie es! Genießen Sie es, genießen Sie all die wunderbaren Dinge, die Ihnen eine Erfolgs-Persönlichkeit schenken kann!

Gepflegtes Äußeres und gute Garderobe: Voraussetzungen für eine angenehme Persönlichkeit
1 Stimmen Sie Ihre Garderobe auf Ihre Umgebung ab. Sportkleidung z. B. ist im Büro wenig angebracht. Gehen Sie nicht mit Shorts in ein Restaurant, auch nicht im Urlaub.
2. Berücksichtigen Sie Ihr Alter. Jugendliche Kleidung sollten Jugendliche tragen. Uber 25 sollten Sie mehr Wert auf gute Kleidung legen.
3. Ubernehmen Sie nicht blindlings alle neuen Modelinien, denn sie verführen dazu, das eigene Ich zu verleugnen.
4. Kleiden Sie sich nach Ihrem Typ! Tragen Sie maßge-schneiderte Kleidung. Sie sind nicht elegant, wenn Sie modische Kleidung tragen, die nicht zu Ihrem Typ paßt.
5. Versuchen Sie nicht, dadurch zu beeindrucken, daß Sie sehr viel Garderobe haben. Man würde sich nur wun-dem, was Sie damit kaschieren oder kompensieren wollen.
6. Stimmen Sie Ihre Garderobe harmonisch aufeinander ab. Eine schlechte Farbzusammenstellung verrät geisti¬ge Verwirrung. Können Sie sich das leisten?
7. Kaufen Sie nichts Unnötiges.
8. Sagen Sie einem Verkäufer nicht: „Es paßt°, wenn es nicht paßt.
9. Seien Sie beim Kauf Ihrer Garderobe konservativ. Be-denken Sie, daß Ihre Mitmenschen keine Helden mögen, die sich überspannt kleiden, solange diese Helden jün¬ger sind als sie.
10. Vernachlässigen Sie Ihre Kleidung nicht. Denken Sie immer daran, wie andere über Ihr Äußeres und Ihre Garderobe denken; wahren Sie Ihre Stellung, die Sie einmal errungen haben. Verteidigen Sie sie eifersüchtig.
Diese zehn Punkte gelten für jede Kleidung. Im Büro eben-so wie auf der Straße werden Sie von den Menschen scharf nach Ihrem Äußeren und Ihrer Kleidung beurteilt. Des

wegen sollten Sie Ihre Garderobe mit reiflicher Uberlegung wählen.
Wählen Sie Ihre Kleidung mit Verstand, wählen Sie gut
Geben Sie Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Persönlichkeits¬Appeal einen entsprechenden Rahmen. Ihre Garderobe sollte der Bilderrahmen Ihrer Erscheinung sein.
Ob Sie im oder außerhalb des Büros sind, man sollte Ihnen immer ansehen, daß Sie ein Erfolgsmensch sind. Niemand sollte je Gelegenheit haben, über Sie enttäuscht zu sein. Zeigen Sie Ihren Erfolg.
Ein guter Rat: „Zeigen Sie Ihren Erfolg”
Egal, welchen Beruf Sie haben, Sie können mehr erreichen, wenn Sie gut gekleidet sind. Für die materialistisch einge¬stellten Leute bedeutet das „Erfolg”. Gute Kleidung bürgt
für Macht, Charakterstärke und Vorwärtskommen, für, Aus
dauer, Ehrgeiz, Fortschrittlichkeit, Würde, Gedankenreich¬tum und Begeisterung. Alles das gehört zu dem, was sich die Leute unter Erfolg vorstellen.
Vielleicht steht Ihnen viel Geld zur Verfügung, aber trotz¬dem können Sie sich nicht erlauben, exzentrisch zu sein. Auch wenn Sie reich sind, müssen Sie auf ein gepflegtes Äußeres und gute Garderobe Wert legen. Die Tatsache, daß Sie sich beides leisten können, bedeutet noch nicht, daß Sie extravagant herumlaufen dürfen. Man macht oft da einen falschen Eindruck, wo man es sich am wenigsten erlauben kann
Achten Sie auf gepflegtes Außeres
1. Sorgen Sie dafür, daß Ihre Garderobe sauber und or¬dentlich ist.
2. Sorgen Sie dafür, daß Ihre Schuhe geputzt und die Ab¬sätze nicht schief sind.

3. Sorgen Sie dafür, daß Ihr Haar gepflegt ist.
4. Lassen Sie regelmäßig Ihre Hände maniküren.
5. Waschen Sie Ihr Gesicht mit Wasser und Seife.
6. Erhalten Sie sich den Glanz Ihrer Augen durch ausrei-chenden Schlaf.
7. Pflegen Sie Ihre Zähne. Putzen Sie sie mindestens zwei¬mal am Tag.
8. Die Herren sollten immer glatt rasiert sein.
9. Vermeiden Sie Körpergeruch durch häufiges Baden und desodorierende Mittel.
10. Lassen Sie keine Unzulänglichkeiten erkennen. Geben Sie niemandem die Möglichkeit, sich eine falsche Vor-stellung zu machen, selbst wenn diese Vorstellung den Tatsachen entspricht.
Ben Franklin hat gesagt: „Essen Sie, um sich eine Freude zu machen, aber kleiden Sie sich, um anderen eine Freude zu machen.” Keiner wird Nachteile haben, wenn er sich an diesen Ausspruch hält. Kleider machen Leute! Ein gepfleg-tes Äußeres und gute Garderobe hinterlassen einen nach-haltigen Eindruck. Die Leute stufen Sie so ein, wie Sie auf-treten, und von diesem Eindruck hängt es ab, ob Sie einen Persönlidikeits-Appeal haben oder nicht.