Insiderakad Lektion 17

Gute Gesundheit und gute Haltung sind unbedingt notwendig
Sind Sie die Gesundheit selbst?
Wenn Sie ein hohles Kreuz haben, Ihre Muskeln erschlaf¬fen, Sie Ihren Kopf hängen lassen, Ihre Wirbelsäule ver¬krümmt ist und Ihr Bauch die Form eines Fäßchens be¬kommt, dann kann man von Ihnen nicht mehr sagen: nEr ist die Gesundheit selbst.»
Haltung und die Rolle, die sie in Ihrer Karriere spielt
Haltung hat einen entscheidenden Einfluß auf Ihre Gesund-heit. Sie verrät deutlich, wie gut Sie Ihre Angelegenheiten in Ordnung bringen und mit Zwangslagen fertig werden können.
Heute sind die Ärzte im allgemeinen körperlich nicht so in Form, wie sie eigentlich sein sollten, und es sieht beinahe so aus, als ob der Blinde unter den Einäugigen König ist. Ebenso klagt ein großer Teil der Bevölkerung über chro¬nische Müdigkeit, chronische Verdauungsstörungen und chronische Kopfschmerzen. Die meisten Beschwerden könnte man aber verhindern!
Jeder, der seine Gesundheit mißachtet, sollte vor den Spie¬gel treten und sich eingestehen, daß die Gesundheit un¬bedingt mit zum Persönlichkeits-Appeal gehört! Dieser Spiegel reflektiert Sie nicht nur, sondern Sie sehen auch das Bild, das sich andere von Ihnen machen.
Nehmen wir als Beispiel einen Arzt. Ein Patient erwartet nicht, einen Adonis vorzufinden. Natürlich geht er zum

Arzt, um ihn zu konsultieren, um untersucht und behandelt zu werden. Aber welchen Eindruck dieser Arzt macht, was er sagt und tut, entscheidet, ob der Patient wieder zu ihm kommt. Kein Patient möchte in den Händen eines Arztes sein, der selbst gesundheitlich nicht in Ordnung zu sein scheint. Kein Patient bildet sidi eine gute Meinung von einem Arzt, der ein Kettenraucher ist, der in schlechter Haltung dasitzt, der vornübergebeugt geht, runde Schul-tern und eine unreine Haut hat, vor Korpulenz schnauft, dessen Augen tränen und der kalte, feuchte Hände hat. Um Ihnen noch ein ähnliches Beispiel zu geben, was würde ein Kunde denken, wenn er einen Vertreter im gleichen Zustand sieht?
Für wachsame Menschen bedeutet schlechte Haltung geistige und körperliche Trägheit. Solche Anzeichen ver-raten einen kranken Körper. Heute wollen die Menschen nichts, was alt, verbraucht oder krank ist. Sie wollen etwas Neues, etwas Wohlgeformtes und Leuchtendes sehen. Aus diesem Grund können Sie es sich nicht erlauben, Ihre Hal-tung oder Ihre Gesundheit zu vernachlässigen und Ihre Werte nicht zu zeigen.
Jeder Mensch, der Sie kennenlernt, macht sich ein Bild von Ihnen. Wenn Sie jemandem vorgestellt werden, wird man Sie auf den ersten Blick gerne haben, oder auch nicht. Der äußere Eindruck entscheidet, ob man Sie gern oder über-haupt nicht mehr sehen will. Schlechte Haltung beein-träditigt nicht nur Ihre finanzielle Lage, sondern auch ihre inneren Organe und trägt zum körperlichen Verschleiß bei. Geben Sie sich deshalb den Befehl: „Geradehalten! Brust raus! Bauch rein! Kopf hoch!” Sonst leidet Ihr körperliches Wohlbefinden darunter, und alle möglichen Beschwerden stellen sich ein. Sie werden zum nMeckerfritzena und Pil-lenschlucker, dabei können Sie viel mehr für Ihre Gesund-heit und Ihre Haltung tun, wenn Sie ein bißchen Selbst-disziplin üben.

Der „Schlappschwanz” fährt mit dem Auto, statt zu gehen. Er raucht, wenn er lieber nicht rauchen sollte. Er trinkt zuviel Alkohol und nimmt dann Belebungsmittel, wenn ihm Gymnastik bessere Dienste leisten würde. Er klagt über Verdauungsstörungen und macht seinen Beruf dafür verantwortlich. Er ist selbst schuld, wenn er vorzeitig stirbt. Er tritt seine Gesundheit mit Füßen und erwartet dann von anderen, daß sie an ihn glauben.
Gute Haltung ist ein wichtiger Aspekt Ihres Persönlich-keits-Appeals. Durch gute Haltung kommen Sie Ihrem Ideal und Ihren Zielen ein ganzes Stück näher. Durch bessere Haltung und durch die Spannkraft des Körpers er¬zielen Sie auch Spannkraft des Geistes. Durch sie sind Sie in der Lage, Ihre Angelegenheiten mit Erfolg zu erledigen. Heute treibt man allgemein, wenn man die 25 überschrit¬ten hat, mit seinem Körper und seiner Gesundheit Raub¬bau. Man legt mehr Wert auf eine Nerzstola, drei Wagen, teure Appartements und große Sparkonten. Die Menschen laufen so lange mit ihrer Gesundheit dem Geld nach, bis sie wiederum mit ihrem Geld die Gesundheit einfangen müssen.
Halten Sie sich fit, bleiben Sie fit
Sie sitzen ständig auf dem Präsentierteller und müssen des-halb so gut wie möglich aussehen, d. h. Sie müssen fit sein und fit bleiben. Sie vergrößern dadurch Ihren Persönlich-keits-Appeal.
Viele Menschen lachen über Ubergewicht und Herzklop-fen. Sie behaupten, daß Zigaretten, Alkohol und zu vieles Essen nicht schädlich seien. Dabei betrügen sie sich selbst. Sie glauben bereitwillig, daß sie ihre Gesundheit durch ein paar Wunderdrogen, durch Diät, Pillen und Hormone wiederherstellen können. Viele versuchen ihre Unvernunft damit zu entschuldigen, daß sie nicht krank werden kön

nen. Wenn sie dann plötzlich am Boden liegen, ist das Ge-schrei groß. Sie behaupten, daß man nichts ändern kann, aber man KANN alles ändern! Jeder, der ehrlich an seiner Gesundheit interessiert ist und ihre Bedeutung für den Persönlichkeits-Appeal kennt, wird danach leben.
Oft genügen schon bessere Haltung und ein wenig Gym-nastik, um seine erschlafften Lebensgeister zu beleben. Wenden Sie die folgenden Methoden an:
Vier Regeln für eine bessere Haltung
1. Wenn Sie stehen
Machen Sie sich größer, als Sie sind, aber bleiben Sie mit beiden Füßen auf dem Boden. Stellen Sie die Füße mit ein paar Zentimeter Zwischenraum nebeneinander, die Zehen dabei etwas nach außen, damit Sie nicht das Gleichgewicht verlieren. Stellen Sie einen Fuß etwas vor. Kopf hoch! Halten Sie Ihre Schultern gerade, pressen Sie das Gesäß zusammen, drücken Sie die Knie durch, lächeln Sie!
2. Wenn Sie sitzen
Setzen Sie sich anständig hin. Schlagen Sie nicht die Beine übereinander. Entspannen Sie sich! Kreuzen Sie die Füße bei den Knöcheln, damit Sie bequemer sitzen können. Leh-nen Sie sich mit dem Rücken an die Sessellehne. Atmen Sie tief und gleichmäßig ein, entspannen Sie sich!
3. Wenn Sie gehen
Gehen Sie so, als ob Sie zwei Meter groß wären. Drücken Sie die Beine durch. Gehen Sie aus der Hüfte heraus, nicht aus den Knien. Gehen Sie viel zu Fuß, und nehmen Sie sich ein Beispiel an Dr. Hermann Weber. Er ging täglich 40 km zu Fuß. Er wurde 95. Wenn Sie sagen: „Warum denn zu Fuß gehen, wenn man ein Auto hat?”, dann haben Sie sich selbst verraten. Sie unterstützen Ihre eigenen Schwächen, machen sich lächerlich und wüsten mit Ihrer Gesundheit.

4. Wenn Sie Gymnastik treiben
Treiben Sie nicht nur einmal am Wochenende Gymnastik, sondern jeden Tag. Muten Sie sich nicht zuviel zu! Über-treibung ist schädlich, denn Ihr Herz und Ihr Körper sind große Anstrengungen und Belastungen nicht mehr ge¬wohnt. Wenn Sie die 25 überschritten haben, sollten Sie sich etwas zurückhalten. Treiben Sie täglich Gymnastik. Davon hängt mehr als nur Ihre Gesundheit ab.
Sie hegen Zweifel? Sie sagen, daß Sie in guter Form sind? Gut, dann sehen Sie sich folgende Fragen an. Beantworten Sie sie ehrlich.
Beobachten Sie sich selbst?
Ja Nein
1. Habe ich einen schleppenden Gang?
2. Trete ich mit den Absätzen zuerst auf?
3. Lümmle ich mich überall hin?
4. Starre ich die anderen an?
5. Gebe ich den Leuten lasch die Hand?
6. Bin ich aufgeweckt und fröhlich, habe ich viel Schwung?
7. Bin ich mürrisch und launig?
8. Leide ich an Verdauungsstörungen?
9. Klage ich über Müdigkeit?
10. Habe ich darüber geklagt, daß das Ge¬schäft nicht so gut läuft?
11. Rege ich mich über Politik und andere Dinge auf?
12. Beklage ich mich über berufliche Un¬gerechtigkeiten?
13. Bin ich vorsichtig?
14. Strahle ich Erfolg aus?
15. Strahle ich Energie und Gesundheit aus?
16. Bin ich ein „kommender Mann”?

17. Bin ich eine treibende Kraft in unse¬rer Firma?
18. Bin ich ein Erfolgsmensch?
19. Bin ich verkrampft und schnippisch?
Treten Sie jetzt vor den Spiegel. Sehen Sie sich genau an. In diesem Spiegel können Sie eine Geschichte lesen. Gehen Sie in Ihr Schlafzimmer, legen Sie Ihre Kleider ab und sehen Sie sich die nackte Wahrheit an. Fragen Sie sich selbst, ob eine gute Haltung nicht sehr wesentlich für den Persönlichkeits-Appeal ist. Dann fragen Sie sich, ob Sie die Gesundheit selbst sind. Fragen Sie sich, ob Sie Ihre eigene Zukunft nicht selbst zerstören, weil Sie sich gehen¬lassen. Sie werden über Ihre Antwort, wenn sie ehrlich ist, erstaunt sein.
Sie können auch von der Nervosität profitieren
Nervosität ist normal. Vorübergehende Nervosität ist weder psychisch noch physisch schädlich. Im Gegenteil, sie ist sogar für jeden, der Erfolg erlangen will, notwendig. Man sollte sie deshalb nicht durch Beruhigungsmittel ver¬treiben.
Dr. Hans Selye, eine Kapazität auf dem Gebiet der Ma¬nagerkrankheit, sagt, daß eine normale Nervosität die „Würze des Lebens” ist. Erfolg hängt ebenso wie persön¬liches Wohlergehen und Glück von der Fähigkeit ab, mit Nervosität fertig zu werden.
Sie werden von zwei Arten Nervosität beeinflußt
Eine der zwei Arten Nervosität ist normal. Die andere ist krankhaft Würden Sie die erste dämpfen, hieße das, Ben¬zin aus einem Auto zu entfernen. Nur die krankhafte Ner¬vosität wirkt zerstörend.

Normale Nervosität kann zu Ihrem Erfolg beitragen. Sie steigert Ihre Fähigkeit, zu denken und zu handeln, Ihr Urteilsvermögen und logisches Denken. Normalerweise arbeitet Ihr Körper reibungslos. Wenn eine Krise über¬wunden und die Arbeit getan ist, entspannt sich der Kör¬per. Die Spannung läßt nach, und Sie haben Gelegenheit, sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten.
Krankhafte Nervosität dagegen ruft Verdauungsstörungen und erhöhten Blutdruck hervor. Sie ist der Grundstein für panische Angst, sobald sich Kummer und Sorgen ansam¬meln. Das logische Denken wird schwieriger, das Urteils¬vermögen beeinträchtigt. Die Krise, die zur Verkrampfung führte, ist vorbei, aber Sie können sich nicht entspannen, sondern fühlen sich geistig und körperlich erschöpft. Eine solche pathologische Nervosität beginnt mit psychologi¬schen Problemen, die durch Unsicherheit, Ernüchterung und Enttäuschung entstehen. Diese Probleme müssen Sie un¬bedingt lösen. Sie brauchen Entspannung.
Nur nicht nervös werden!
Wenn Sie eine Persönlichkeit werden wollen, können Sie täglich bestimmte Methoden anwenden, um sich abzurea¬gieren. Hier habe ich einige wirksame Tips zur Entspan¬nung für Sie.
Sieben Tips zur Entspannung
1. Methode: Handflächen nach oben
Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl. Schließen Sie die Augen. Legen Sie Ihre Hände auf die Knie mit den Hand¬flächen nach oben. Atmen Sie tief ein, dann wieder aus, entspannen Sie sich dabei. Versuchen Sie es sofort! Sitzen Sie nicht nur da! Probieren Sie es!

2. Methode: Tief einatmen
Stellen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie tief ein. Halten Sie den Atem an. Halten Sie ihn so lange an, wie es eben geht, und atmen Sie dann langsam aus. Machen Sie eine kleine Pause, bevor Sie wieder einatmen, und entspannen Sie Ihre Muskeln. Lassen Sie Kopf und Hände schlaff nach unten hängen! Wiederholen Sie diese Ubung dreimal, dann richten Sie sich auf und gehen mit dem Gefühl an die Ar¬beit zurück, daß Sie wieder fit sind. Sie haben gerade Ihrem Blut durch Einatmen von Luft wieder genügend Sauerstoff zugeführt.
3. Methode: Entspannen Sie sich beim Autofahren
Nützen Sie jede freie Minute, um sich zu entspannen. Wenn Sie z. B. mit Ihrem Auto fahren, machen Sie folgen¬des: Strecken Sie Ihren Hals, indem Sie versuchen, mit dem Kopf an die Decke des Wagens zu gelangen. Neigen Sie nun den Kopf nach vorn, um die verkrampften Schul¬termuskeln zu entspannen. Beugen Sie Ihren Kopf nach links, dann nach rechts. Entsp-annen Sie Nacken und Schul¬termuskeln. Heben Sie den Kopf und lassen Sie Wangen und Lippen völlig locker „herunterhängen”. Entspannen Sie sich so gut wie möglich, während Sie fahren. Führen Sie das Steuerrad hauptsächlidi mit Ihren Fingerspitzen.
4. Methode: Tips zur Muskelentspannung
Diese Ubung können Sie sowohl im Wagen als auch auf einem Bürostuhl machen. Beginnen Sie die Ubung damit, daß Sie Ihre Fußmuskeln anspannen. Straffen Sie jetzt be-wußt die Bein-, Hüft-, Bauch- und Rückenmuskeln, die Arme, Schultern und den Nacken, bis sie schmerzen. Wenn Sie das Gefühl haben, daß Ihr Kopf platzt, dann entspan¬nen Sie sich vollständig. Diese Ubung hilft Ihnen nicht nur,

sich zu entspannen, sondern weckt auch Ihre Lebensgeister. VORSICHT: Damit nicht jemand glaubt, daß Sie einen „Anfall” bekommen, machen Sie diese Ubung nicht in der Öffentlichkeit.
5. Methode: Kontrollieren Sie Ihre Spannungskurve
Wenn Sie sich nicht erschöpfen wollen, müssen Sie schon mehrmals am Tag verschnaufen. Gönnen Sie sich wenig¬stens jede Stunde eine kleine Atempause. Lassen Sie diese Atempause zur Gewohnheit werden, machen Sie regel¬mäßig eine der vorerwähnten Ubungen. Wenn Sie sich mit jemandem unterhalten wollen, greifen Sie zum Telefon! Oder lesen Sie. Wenn Sie dazu keine Lust verspüren, dann entspannen Sie sich, und träumen Sie ganz gelöst vor sich hin. Kaufen Sie sich etwas Neues zum Anziehen. Schmie¬den Sie Pläne. Wenn Sie mit Pläneschmieden fertig sind, dann kehren Sie an Ihre Arbeit zurück. Jetzt haben Sie neue Spannkraft. Und außerdem haben Sie etwas, auf das Sie sich freuen können.
6. Methode: Entspannen Sie Ihr Gehirn
Ziehen Sie sich in Ihr Arbeitszimmer zurück. Lassen Sie Kopf und Schultern hängen. Schließen Sie die Augen. He¬ben Sie Ihren linken Arm. Lassen Sie ihn über die Stuhl¬lehne fallen. Offnen Sie die Augen. Schließen Sie sie lang¬sam. Entspannen Sie sich. Versinken Sie ganz entspannt in völliges Nichts. Heben Sie Ihren rechten Arm. Lassen Sie ihn über den Rand des Stuhls gleiten. Offnen Sie die Augen. Schließen Sie sie langsam. Entspannen Sie sich wie-der. Versinken Sie ganz entspannt in völliges Nichts. Be¬obachten Sie, wie ein leichter Regen vom blauen Himmel fällt, wie dieser Regen Ihre Nervosität beseitigt. Er löst die Spannungen, er verschafft Ihnen innere Ruhe und Ent

spannung.Versuchen Sie es! Entspannen Sie Ihr Gehirn! Entspannen Sie es richtig!
7. Methode: Nehmen Sie ein Bad!
Legen Sie sich in eine Wanne voll heißen Wassers, bis sich auf Ihrer Stirn Schweißtropfen bilden. Bleiben Sie dann nicht länger in der Wanne. Stellen Sie sich aufrecht hin. Seifen Sie sich ein und massieren Sie sich mit einer Bürste so kräftig, bis Sie von Kopf bis Fuß krebsrot sind. Duschen Sie dann kalt, dann steigen Sie aus der Wanne, legen sich aufs Bett und entspannen sich vollkommen. Sie brauchen nur 20 Minuten zu schlafen und werden frohen Mutes wie-der an Ihre Arbeit gehen. Das ist nach einem besonders anstrengenden Tag ein wunderbares Rezept.
Anmerkung: Machen Sie sich über Ihre Nervosität keine Gedanken. Nervosität ist normal. Versuchen Sie zu erken-nen, warum Sie nervös sind. Machen Sie das Beste daraus. Sie werden merken, daß Nervosität auch im Aufbau des Persönlichkeits-Appeals von Nutzen sein kann. Sie erleich-tert den Kontakt zu Ihren Mitmenschen. Daraus können Sie Vorteile ziehen, nutzen Sie sie deshalb noch heute!
Streß, Spannungen und Gesundheit
Gefühle beeinflussen jedes Organ und jeden Teil Ihres Körpers. Ein Gefühl, wie beispielsweise Furcht, verursacht Zittern Ihrer Knie. Sie werden schwach. Das Herz schlägt schneller. Sie atmen schneller ein und aus. Arger ver¬ursacht Appetit- und Schlaflosigkeit. Enttäuschung und Un-sicherheit können Magengeschwüre zur Folge haben. Ver-dauungsstörungen, Durchfall und Verstopfung resultieren aus chronischen Gefühlskonflikten.
Gefühle sind eine individuelle seelische Gestimmtheit des Menschen. Sie bestimmen Einstellung und Verhältnis

zur Umwelt. Gefühle und Spannungen müssen unter Kon¬trolle gehalten werden, damit nicht die Gesundheit dar¬unter leidet, damit nicht das körperliche Wohlbefinden ge¬stört wird, weil ständig gesellschaftliche und berufliche Schwierigkeiten zu überwinden sind.
Wenn von einem Körper mehr verlangt wird, als er zu lei-sten imstande ist, protestiert er. Diesen Protest kann man Krankheit nennen. Vielleicht verabreichen Sie Ihrem Kör-per Alkohol, einschläfernde oder nervenberuhigende Arz-neien. Vielleicht machen Sie einen Selbstmordversuch, wenn Sie “fertig” sind. Aber auf Regen folgt Sonnenschein. Halten Sie Ihre Gefühle unter Kontrolle, denken Sie an Ihre Persönlichkeit!
Vorsicht vor Ubergewicht oder Untergewicht
Es ist gut zu wissen, daß Menschen, die an nervöser Er-schöpfung leiden, im allgemeinen schnell Uber- oder Unter¬gewicht haben können. Sie klagen über Herzbeschwerden und zu hohen bzw. zu niedrigen Blutdruck. Außerdem gehen sie selten zum Arzt. Ein großer Prozentsatz von ihnen hat Haltungsschäden. Sie klagen über Nervosität und sind nicht fähig, Erleichterung zu finden, Erleichterung, die sie durch ihre Persönlichkeit finden könnten.
Erschöpfung ist heute ein großes Problem. Wenn Sie er-schöpft sind, fühlen Sie sich morgens, wenn Sie aufstehen, ebenso erschlagen wie abends, wenn Sie zu Bett gehen. Folglich wirken Sie auf Ihre Umgebung ganz anders als Sie in Wirklichkeit sind. Sie nehmen zu oder ab. Sie füh¬len sich bedrückt. Da wir diese Tatsachen kennen, sollten wir uns vom Arzt untersuchen lassen, um festzustellen, wie es mit unserer Gesundheit steht.
Stellen Sie sich einen Plan auf, wie oft Sie zum Arzt gehen müssen. Uberlassen Sie es dann dem Arzt, sich über Ihre Probleme den Kopf zu zerbrechen.

So oft sollten Sie sich untersuchen lassen:

Altersgruppe
Alle zwei Jahre 20-30
Einmal im Jahr 30-40
Alle sechs Monate oder öfter ab 40