Der erste Eindruck ist entscheidend
Einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, ist eine der schwierigsten Lektionen, die man lernen muß.
Erste Eindrücke kann man mit dem Verstand nicht gut erfassen. Trotzdem sind sie real. Sie sind für jeden von Bedeutung, der daran interessiert ist, seinen Erfolg zu för¬dern. Denken Sie daran, daß der erste Eindruck selten ver¬gessen wird. In der folgenden Liste habe ich 34 Punkte angegeben, die „erfolgreiche« Männer für notwendig hal¬ten, um einen guten ersten Eindruck zu machen.
Vierunddreißig Tips, wie man den besten ersten Eindruck hinterläßt
1. Haben Sie Sinn für Humor.
2. Konzentrieren Sie nie die Aufmerksamkeit auf sich.
3. Verlieren Sie unter keinen Umständen Ihre Selbst¬beherrschung.
4. Seien Sie offen begeistert.
5. Zeigen Sie Zuversicht und Vertrauen.
6. Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres.
7. Sorgen Sie dafür, daß alles, was Sie benutzen, gut funk¬tioniert und in Ordnung ist.
8. Bieten Sie nur die Hilfe an, die einen guten Eindruck hinterläßt.
9. Halten Sie Verabredungen pünktlich ein. Versuchen Sie immer, ein paar Minuten früher da zu sein.
10. Machen Sie einen wohlhabenden Eindruck.
11. Geben Sie zu, wenn Sie keine Antwort wissen, aber fügen Sie hinzu, daß Sie die Angelegenheit herausbe¬kommen werden.

12. Hören Sie mehr zu. Reden Sie weniger.
13. Diskutieren Sie offen die Kosten usw.
14. Stellen Sie nur Fragen, die mit dem Problem Ihres Gesprächspartners zu tun haben.
15. Beantworten Sie Fragen klar und einfach.
16. Geben Sie Ihren Konkurrenten ein paar gute Worte. Machen Sie sie nie und unter keinen Umständen schlecht.
17. Vermeiden Sie gesellschaftliche, religiöse und politi¬sche Diskussionen, selbst wenn sie mit einer Person in Zusammenhang stehen. Äußern Sie nie eine Vermutung.
18. Zeigen Sie Ihre Hilfsbereitschaft.
19. Zeigen Sie Selbstvertrauen und Gelassenheit, aber seien Sie nie arrogant.
20. Erwerben Sie sich Achtung, indem Sie respektvoll und respektabel sind.
21. Seien Sie höflich, auch wenn die anderen unhöflich sind.
22. Zeigen Sie Verständnis.
23. Seien Sie tolerant.
24. Kümmern Sie sich um andere.
25. Lassen Sie sich nie Ihre Langeweile anmerken. Schauen Sie nicht dauernd auf die Uhr.
26. Vermeiden Sie Kettenrauchen. Es verrät, daß Sie ner¬vös und unsicher sind.
27. Werden Sie nie sarkastisch oder spöttisch.
28. Interessieren Sie sich für Ihren Gesprächspartner. Sprechen Sie von ihm.
29. Achten Sie darauf, daß Ihr Händedruck warm, trocken und fest ist.
30. Sorgen Sie für gute und gepflegte Kleidung.
31. Seien Sie körperlich in Form. Sie sollten so fit sein wie ein erstklassiger Sportler.
32. Seien Sie freundlich, aufrichtig und interessiert.
33. Sprechen Sie seine Sprache, damit Sie bei ihm an erster Stelle stehen.
34. Behandeln Sie jeden so, als ob er anwesend wäre.

Acht Methoden, durch Uberraschungen die Zuneigung der anderen zu gewinnen
1. Machen Sie Komplimente.
Machen Sie für alles Komplimente, was Komplimente ver-dient hat. Seien Sie ehrlich. Ein Kompliment ist oft ein billiges Gegengift gegen Kummer und Sorge. Es ist ein Beruhigungsmittel bei Ängsten. Es spornt alle an, die es nötig haben.
2. Zeigen Sie Ihren Glauben an die Menschheit. Helfen Sie anderen, an sich selbst zu glauben. Unterstützen Sie sie in jeder Beziehung. Geben Sie ihnen einen Halt.
3. Seien Sie nicht immer nur ernst.
Selbst wenn Sie einmal niedergeschlagen sind, versuchen Sie, Sinn für Humor zu haben. Humor ist jedem angeboren. Vermeiden Sie Traurigkeit. Lachen Sie, und die Welt lacht mit Ihnen. Weinen Sie, und Sie weinen allein.
4. Machen Sie eine Kaffee- oder Teepause.
Wenn Sie eine Konferenz plötzlich durch eine Kaffeepause unterbrechen, werden Sie menschlicher erscheinen. In die¬sem Augenblick spielen Sie die Rolle eines Gastgebers.
5. Geben Sie sich Mühe, die Wünsche Ihres Kunden herauszufinden.
Bilden Sie sich nie eine vorschnelle Meinung. Wägen Sie alles genau ab. Kunden sind klüger. Ebenso Ihre Kon¬kurrenten.
6. Sprechen Sie so, wie Ihr Kunde spricht.
Nehmen Sie sich Zeit für Erklärungen. Seien Sie verständ¬nisvoll. Sprechen Sie seine Sprache.
7. Sprechen Sie über etwas, was ihn am meisten interessiert.
Finden Sie so schnell wie möglich seine Interessen und Ziele heraus Denken Sie daran, daß alles, was ihn nicht in

teressiert, eine belanglose Unterhaltung ist. Andernfalls wird er Ihnen nicht mehr zuhören, und Sie sind für ihn erledigt.
8. Bitten Sie den Kunden um Rat.
Geben Sie anderen das Gefühl, Ihnen überlegen zu sein. Fragen Sie sie nach ihren Leistungen. Dieses Interesse kon-zentriert die Aufmerksamkeit Ihrer Mitmenschen auf Sie.
Solche Methoden mögen unwesentlich oder sogar belang¬los erscheinen, aber sie sind immer persönlich. Der Ein¬druck, den Sie machen, hängt gerade von solch kleinen Dingen ab. Es kann eine Ihrer Gesten sein, durch die Sie die Zuneigung eines Menschen gewinnen, oder eine Hand¬lung, ein Wort, wodurch Sie ein Mensch mag. Oder auch nicht. Das hängt allein von Ihnen ab.
Denken Sie daran, daß diese Eindrücke unauslöschlich sind. Sie werden nicht vergessen. Entwickeln Sie deshalb die Kunst, einen guten Eindruck zu machen, und beobachten Sie, wie wunderbar Erfolgs-Persönlichkeit sein kann.
Wie Allüren wirken
Warum Sie so sprechen und handeln und nicht anders, ist Ihnen oder Ihren Mitmenschen nicht immer klar. Aus die-sem Grund müssen Sie in der Kunst des Persönlichkeits-Appeals ständig darauf achten, sich keine Allüren anzu-gewöhnen. Das könnte Ihr wahres Wesen verraten oder einen falschen Eindruck erwecken.
Das menschliche Verhalten wird durch viele Dinge moti¬viert und durch eine Reihe von Ereignissen ausgelöst. Eines kommt zum anderen. Gekünstelte Bewegungen Ihrer Hände oder Ihrer Schulter, ein falsches Wort oder ein Hochziehen der Mundwinkel sind Gespreiztheiten, die für denjenigen, der Sie beobachtet, aufschlußreich sind. Durch sie kann Ihr Wesen den Menschen entfremdet werden.

Die Leute merken Allüren sofort. Sie sind sehr empfindlich dagegen. Die gröbsten Schnitzer, die man machen kann, habe ich in einer Liste zusammengestellt. Vermeiden Sie sie!
Vermeiden Sie folgende Gespreiztheiten
1. Nase hochziehen, Nase rümpfen, durch die Nase sprechen.
2. Kratzen.
3. Die Augen halb zukneifen.
4. Sich auf die Lippen beißen.
5. In der Nase bohren oder die Nase reiben.
6. Sich hinter den Ohren kratzen.
7. Sarkasmus.
8. Prahlerei.
9. Uberhebliche Haltung.
10. Leute abetatsdien”.
11. Nie jemanden in die Augen sehen.
12. Sich den Kopf kratzen.
13. Mit Papier herumhantieren oder etwas gedankenlos hinkritzeln.
14. An einem Zahnstocher kauen.
15. Ins Leere starren, Unaufmerksamkeit.
16. Langeweile.
17. Verstohlen auf die Uhr schauen.
18. Undeutlich sprechen.
19. Unverständliche Fachsprache.
20. Dauernde Wiederholung von Wörtern oder Redewendungen.
21. Unterhaltungen nur auf Sex beziehen.
22. Zuckungen.
23. Mit den Füßen schlurfen.
24. Ausweichendes Wesen.
25. Fluchen.
26. Türen schlagen.
27. Mit den Absätzen scharren.

28. Vergeßlichkeit.
29. Mitleid mit sich. selbst.
30. Argwöhnisch sein.
31. Eine laute, kreischende Stimme
32. Eine leise, undeutliche Stimme.
33. Seufzen.
34. Zeigen von Sorgen.
35. In den Zähnen herumstochem.
36. Mit den Schlüsseln klirren.
37. Mit Münzen in der Tasche klimpern.
38. Jemanden „unter den Tisch reden”.
39. Die Augenbrauen mißbilligend hochziehen.
40. Jemanden anstarren.
Jede Art von Manieriertheit verrät Ihre inneren Probleme. Sie können es sich nicht leisten, daß die Offentlichkeit von Ihren Problemen erfährt. Wenn jemand sieht, wie Sie sich hinter den Ohren kratzen, mit Papier herumhantieren, mit einem Bleistift klopfen, die Nase rümpfen oder auf die Uhr sehen, merkt er, daß Sie sich nicht mehr völlig auf ihn kon-zentrieren. Die Leute ärgern sich über diese Unaufmerk-samkeit. Der Zauber, den Sie ausüben wollten, und die Er-scheinung, die Sie sein wollten, sind zerstört. Sie verlieren den Kontakt zu Ihren Mitmenschen und machen keinen guten Eindruck.
Ihre unwillkürlichen Reaktionen und schlechten Ange-wohnheiten werden nicht nur von Ihnen wahrgenommen. Sie sind nicht Ihr persönliches oder privates Eigentum, wenn Sie sich in Gegenwart anderer so verhalten. Die Leute legen sie falsch aus. Sie deuten Ihre Allüren un¬richtig, weil sie nur an sich und ihren Angelegenheiten interessiert sind. Sie finden schnell Fehler bei anderen. Deshalb ist es notwendig, keinem Menschen Gelegenheit zu geben, bei Ihnen Fehler zu finden.
Verbergen Sie diese Reaktionen. Vermeiden Sie Manie-riertheiten, die Ihr Tun verraten kann. Sie sind auch durch

Worte nicht wiedergutzumachen. Schlechte Angewähnhei-ten schaden Ihrer Werbung in eigener Sache und noch mehr dem Persönlichkeits-Appeal.
Hört man Ihnen auch wirklich zu?
Die Leute tun meistens nicht das, was sie tun sollten. Sie sehen zwar jemanden sprechen, hören ihm aber nicht zu.
Wenn ein. Mensch behauptet, Sie nicht gehört zu haben, kann das ohne weiteres stimmen. Er hat Sie möglicher¬weise überhaupt nicht oder nur das gehört, was er hören wollte. Oder er hat nur in dem Augenblick zugehört, als Sie ihn aus seinen Gedanken herausreißen konnten. Zu mehr reichte Ihre Verständigung mit ihm nicht aus. Sie sind, mit anderen Worten, bei ihm nicht angekommen. Sie haben keine positive Reaktion auf Ihre Worte erhalten und ihn nicht soweit gebracht, daß er zuhören wollte.
Das passiert oft. Infolgedessen versagt der Durchschnitts-mensch, weil er die Kunstgriffe nicht anwendet, die für den Persönlichkeits-Appeal so überaus wichtig sind.
Sobald Sie gelernt haben, Ihre Mitmenschen soweit zu bringen, daß sie zuhören WOLLEN, haben Sie den Schlüs-sel zum erfolgreichen Umgang mit Menschen gefunden. Sie fangen an, Ihren Persönlichkeits-Appeal zu nutzen.
Wenn Sie wissen, daß Sie über diese Fähigkeit verfügen, werden Sie auch erkennen, daß sich Ihre ganze Lebensart geändert hat. Und nicht nur das: auch Ihre Persönlichkeit hat sich verändert. Ihre Arbeit, Ihr Verhältnis zu den Men-schen, Ihre Gesundheit, alles gewinnt dadurch, daß Sie in der Lage sind, andere soweit zu bringen, das zu tun, was Sie wollen. Diese Erkenntnis schafft neue Energie. Unter-schätzen Sie das nicht! Um festzustellen, wie gut Sie bei Ihren Mitmenschen ankommen, machen Sie folgenden Test. Stellen Sie dann fest, wie gut oder schlecht Ihre Kontakte zur Umwelt sind.

Wie kommen Sie bei Ihren Mitmenschen an?
Vorbemerkung: Welches Ergebnis würde der folgende Test haben, wenn ihn ein anderer für Sie machen würde? Halten Sie sich den Spiegel selbst vor. Prüfen Sie Ihre Ein-tragungen. Zählen Sie Ihre Punkte zusammen

15 Punkte 10 Punkte 5 Punkte
Äußeres
Selbst- vertrauen
Gesichtsaus-
drudc, Miene
Freundlich- keit
Urteils- kraft
Manieren Gespreiztheit
Innere Ausge- glichenheit
Sprache Verständnis
Stimme Standes- gemäß gepflegt, sauber
Selbst-
bewußt
Angenehm, überzeugend, sympathisch
Strahlt Wär- me und Freundlich- keit aus
Entschlossen,
autoritativ, aber freundlich Gut, wohlerzogen Nicht vorhanden
Ausge-
zeichnet
Natürlich Begreift schnell
Melodisch, angenehm, wohlklin-gend, klangvoll Nicht stan- desgemäß, aber passend
Hinreichend, aber nidit fähig, sich auszu- drücken
Poker-
gesickt
Freundlich, aber ein wenig reserviert
Trifft Ent- scheidungen, verhält sich gleichgültig So lala
Ein wenig
Ausge-
glichen
Normal
Erfaßt einen Gedanken Normal Unordentlich, schmutzig, schlampig
Kann keine Entsdieidun-gen treffen; bittet um Entsdiuldi-gung
Unangenehm, verärgert
Kalt, gefühl-los, unsym-pathisch
Wankel-mutig, unüberlegt
Schlecht,
unhöflich
Sehr stark
Reagiert auf alles wütend
Unartikuliert
Schwer von Begriff
Unangenehm
Zwischen- summe: Zwischen- summe• Zwischen-summe:
Gesamtsumme:

Errechnen Sie Ihre Gesamtsumme Eine Punktzahl von 165 deutet an, daß Ihre Ehrlichkeit angezweifelt werden muß. Haben Sie 100 oder weniger Punkte, so läßt Ihr Persönlich-keitswert zu wünschen übrig. Vielleicht wäre es besser, wenn Sie einen anderen Beruf ergreifen würden. 100 bis 145 Punkte sind der Durchschnitt. Dieses Ergebnis ist aber nur ungefähr, gibt jedoch wichtige Aufschlüsse über Ihren Kontakt zur Umwelt.
Wie man Sinn für Humor ausnutzt, um den Persönlichkeits-Appeal zu fördern
Lachen gehört zu Glück und Wohlbefinden, ist ein Freuden¬barometer. Lachen ist Medizin, es macht trübe Tage strah¬lender, und Not läßt sich viel leichter ertragen. Löst Ihr Humor auch nur ein kleines Lächeln aus, so haben Sie schon eine Brücke zu Ihren Mitmenschen geschlagen.
Lachen hat verschiedene Wirkungen. Sie können sich Feindschaft zuziehen oder Freundsdiaften erwerben. Da¬mit Sie niemanden durch Lachen verletzen, sollten Sie alle Scherze und Späße vermeiden, die mit Sex, Religion oder Politik zu tun haben.
Wenn Sie Freunde gewinnen wollen, sollten Sie einen Sinn für Humor entwickeln, der schlicht und einfach ist. Machen Sie sich über sich selbst lustig, aber niemals über einen anderen! Hüten Sie Ihre Zunge. Ihr Humor sollte gut, golden und den verschiedenen Menschen und ihren Persönlichkeiten angepaßt sein. Durch Ihren Humor kön-nen Sie Ihren Mitmenschen überlegen sein.
Erst müssen Sie den Menschen kennen, um zu wissen, ob er einen Spaß versteht
Wählen Sie die Menschen sorgfältig aus, die Sie mit Ihrem Humor erfreuen wollen. Nehmen wir ein Beispiel: Der

Witz, den Sie einer alten, unverheirateten, leicht bornier-ten Lehrerin erzählen, unterscheidet sich natürlich sehr von dem Witz, den Sie einer Dame in einer Bar schildern, die darüber Tränen lacht.
Erzählen Sie geistreiche Witze. Die Menschen werden da-durch Ihre Gegenwart suchen. Humor ist ein Bestandteil des Persönlidikeits-Appeals. In dem Augenblick, in dem Sie humorvoll sind, sind Sie beliebt. Sie handeln mensch¬lich. Infolgedessen haben die Leute Sie gern, denn sie sehen, daß Sie über die Unzulänglichkeiten der Welt und die Schwächen der Menschen lächeln können. Das erweckt den Wunsch, Sie wiederzusehen. Ihre Mitraensdien sind froh darüber, Sie zu kennen.
Lachen Sie über sich selbst
Sie sollten, auch wenn Sie ein großer Vertreter, Betriebs-leiter oder Diplomat sind, über sich selbst lachen können. Das ist Medizin für Sie! Gleichgültig, welchen Rang Sie haben, vergessen Sie nie, daß es Ihnen nicht ansteht, auf Ihre Bedeutung hinzuweisen. Ihre Stellung kann nur wach¬sen, weil Sie über sich selbst und über etwas, das Sie getan haben, lachen können. Es beweist, daß auch Sie nicht unfehlbar sind, daß auch Sie Fehler machen können. Auf diese Weise schaffen Sie eine gefühlsmäßige Verbindung, eine wortlose, wahre Freundschaft. Sie finden Verständ¬nis. Wenn Sie Spaß machen, sorgen Sie immer dafür, daß Sie sich auch über sich selbst lustig machen.
Reden Sie Ihre Mitmenschen mit Namen an, das macht einen guten Eindruck
Da die Menschen sehr empfindlich sind, sollten Sie sich un¬aufhörlich bemühen, eine persönliche Note in den Umgang mit ihnen zu legen. Reden Sie sie zum Beispiel mit Namen

an. Wenn Sie dies tun, bedeutet es, daß Sie etwas von dem Menschen halten. Sie bekommen das Gefühl, an¬erkannt und wichtig zu sein.
Persönlichkeits-Appeal soll das Gefühl der Leute anspre¬chen. Die Menschen sehen in Ihnen das, worum Sie sich bemühen. Also seien Sie freundlich zu Ihnen! Wenn Sie ihre Schwächen nicht erkennen, werden Sie auch nicht bei ihnen ankommen.
Eine dieser Schwächen ist Stolz. Gehen Sie auf diese Schwäche ein, so werden Sie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sie werden bei Ihren Mitmenschen beliebt sein, weil Sie sich über sie Gedanken machen.
Wenn Sie so vielen Menschen begegnen, daß Sie unmög¬lich alle Namen behalten können, schreiben Sie sich die Namen aufl Sehen Sie sich die Namen mehrere Male an. Denken Sie daran, daß es einen guten Eindruck macht, Leute mit ihrem Namen anzureden.
Entwickeln Sie Ihr Gedächtnis! Gewinnen Sie zu Ihren Mit-menschen durch die Namensanrede ein freundschaftliches Verhältnis. Sie sollen sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen. Bemühen Sie sich um ihre Freundschaft.
Das Alter entscheidet über die Form der Anrede
Wie Sie einen Menschen anreden, hängt von seinem Alter, seiner Stellung, der Dauer Ihrer Bekanntschaft, von seiner politischen, religiösen oder beruflichen Stellung oder von seiner Persönlichkeit ab.
Ebenso spielt Ihr Alter eine Rolle für die Art der Anrede. Einer jungen Dame steht es nicht an, eine würdevolle ältere Dame mit dem Namen „Henriette” anzureden, es sei denn, daß sie es der jungen Dame angeboten hat.
Andererseits kann ein Herr einem gerade den Kinder-schuhen entwachsenen Mädchen schmeicheln, wenn er sie

mit „Fräulein …” anredet, anstatt mit ihrem Vornamen. In beiden Fällen gilt es, die Diplomatie des Persönlichkeits-Appeals zu nutzen. Das Ziel heißt, nie das Ich Ihrer Mit-menschen zu vergessen.
Sobald Sie einen Bekannten sehen, reden Sie ihn mit Na-men an. Nennen Sie auch beim Verabschieden seinen Na-men. Sie werden sehen, wie wirksam das ist. Wenn Sie dabei auch noch lächeln, wird Ihr Gegenüber sehr erfreut sein. Versuchen Sie auf jeden Fall, die Leute mit ihrem Namen oder ihrem Titel anzureden. Achten Sie vor allem darauf, daß Ihre Augen lächeln. Sagen Sie nicht nur „Guten Tag”, sondern „Guten Tag, Fräulein Schmitz’ oder zu einem Kind „Guten Tag, Marion.”
Ihr Charme fällt sofort auf. Sie können Pluspunkte erwer-ben, wenn Sie Ihre Mitmenschen mit Namen anreden. Ihre Erfolgs-Persönlichkeit gewinnt aber nicht nur durch die Kunst der richtigen Anrede, sondern auch durch die Macht der Kommunikation. Sie vergrößert die Wirkung Ihrer Persönlichkeit.